Käseplatte anrichten – Rezept für den Gemütlichen Weinabend

Käseplatten anrichten geht einfach, man benötigt nur die richtigen Käsesorten

Käseplatte anrichten – Einfaches Rezept

♥ Eine Käseplatte anrichten ist nicht schwer. Und eine Käseplatte passt zu jeder Gelegenheit. Man kann richtig groß und teuer auffahren, oder es etwas schlichter gestalten. Je nachdem, wie viel das Budget hergibt. Eine Käseplatte macht sich nicht nur beim Weinabend gut. Hier gehört ein Stück Käse ja ohnehin zum guten Ton, um den Weingeschmack zu neutralisieren. Wie man eine Käseplatte anrichtet, zeige ich euch in diesem Rezept. Denn auch auf dem Partybuffet sind Käseplatten prima, da kann sich jeder etwas aussuchen, dass zum eigenen Geschmack passt.

Bei den Zutaten gilt: anrichten, was die Gäste mögen. Es gibt so viele verschiedene Käsesorten die auf einer Käseplatte verwendet werden können. Da ist es schwierig, einen Überblick zu bekommen. In der Rezeptliste sind daher Käsesorten aufgelistet, die gut zusammenpassen und die Geschmacksnerven nich all zu sehr überfordern. Es soll ja Leute geben, die z.B. mit „Alter Schwede“ nicht viel anfangen können. Und um ehrlich zu sein: Wenn die ganze Party nach alten Füßen duftet, ist auch keinem geholfen :o)

Wenn man 5 bis 8 verschiedene Käsesorten für die Käseplatte anrichtet, kann man eine schöne Auswahl zusammenstellen.

Grundlegend kann man eine Käseplatte anrichten und dabei verschiedene Käse aus den drei Käsesorten Hartkäse, Weichkäse und Blauschimmelkäse wählen. Dann hat man eine Solide Basis. Frischkäse kann man auch dazunehmen.

Wenn das Buget nicht riesig ist, kann man die Käseplatte auch aus Käse von Aldi und Lidl zusammenstellen. Wenn die Käse ausgepackt und angerichtet sind, sieht man ihm die Herkunft nicht mehr an.

Wieviel Käse man einplanen muss, hängt davon ab, ob die Käseplatte die Hauptspeise sein soll oder nur als „Beilage“ dient. Als Hauptspeise kann man mit 160g pro Person rechnen. Für Partys ist das sicher zu viel, weil es meistens noch viele weitere Speisen gibt. Dann kann man zwischen 100g und 300g pro Käsesorte rechnen. Je nachdem, wieviele Gäste erwartet werden.

Zutaten für das Käseplatten Rezept

  • 300g Weintrauben, rote und weiße
  • Hartkäse, z.B. Pecorino oder Grana Padano
  • Weichkäse, z.B. Tomme de Savoie, Morbier oder Emmentaler
  • Blauschimmelkäse, z.B. Goggonzola oder Bavaria Blu
  • Frischkäse, z.B. Brousse du Rove oder Buko
  • Brot oder Baguette
  • 50g Himbeeren, frisch
  • 50 Nüsse, gemischt

Zusätzlich benötigt man eine Platte, auf der man die Käsestücke anrichten kann. Ein großes Holzbrett eignet sich gut, aber auch ein großer Teller ist ok.

Zubereitung der Käseplatte

Die Zubereitung der Käseplatte nach diesem Rezept ist wirklich einfach. Die Käsestücke müssen nur in Form gebracht werden, sie sollten von der Größer her zu einander passen. Es sieht etwas blöd aus, wenn ein riesen Stück Gouda neben fünf mini Stückchen anderer Käsesorten liegt. Dann lieber alles auf die gleiche Größe schneiden und die Käsesorten, von denen man mehr anbietetn möchte, bei Bedarf nachlegen.

Gouda kann man prima in 1cm bis 2cm große Würfel schneiden und mit oder ohne Weintraube auf einen zahnstocher pieksen.

Das Brot bzw. Baguette muss in Stücke geschnitten werden. Bei Baguette einfach 1cm bis 2cm dicke Scheiben abschneiden.

Käseplatte anrichten

Die Käsestücke einfach auf dem Brettchen / Telle nebeneinander anrichten, Weintrauben rund um die Käsestücke drappieren. Die Himbeeren und die Nüsse ebenfalls zwischen den Käsestücken verteilen.

Wichtig ist, dass ein Messer bereit liegt, mit dem die Gäste Stücke von den verschiedenen Käsesorten abschneiden können. Oder besser noch zwei Messer, wenn das Messer erstmal im Blauschimmel war, schmeckt auch der Gouda beim Schneiden nach Blauschimmel – das mag nicht jeder. Teller müssen natürlich auch in der Nähe stehen.

Käseplatte anrichten auf Männerart

Wenn Mann nicht wirklich Lust hat, eine Käseplatte anzurichten, dann kann man auch einfach verschiedene Käsesorten in ein bis zwei Zentimeter große Würfel schneiden. Die Würfel dann einfach in einer Schale mischen oder in mehreren Schälchen sorteinrein anrichten. Passt dann auch zum Bier 😀

Fetacreme Rezept für Fetacreme wie beim Türken

Leckeres Rezept für Fetacreme wie beim man sie beim Türken bekommt

Fetacreme Rezept für die Fetacreme, wie man sie beim Türken bekommt

♥ Fetacreme kennt jeder. Man bekommt sie bei jedem türkischen Leckereien-Stand. Egal, ob in der Innenstadt oder im Einkaufstentrum. Man darf immer probieren – und dann kauft man auch eine kleine Schale. Die Mengen, die man für eine Party kaufen müsste, kann aber niemand bezahlen. Darum stelle ich Euch hier mein Fetacreme Rezept vor. Das schmeckt mit Sicherheit, es hat sich schon vielfach bewährt 🙂

Zur Fetacreme passt Baguett ebenso wie Fladenbrot. Je nachdem, was man seinen Gästen anbieten möchte.

Zutaten für das Fetacreme Rezept

  •  200g bis 250g Feta-Käse, aus Schafsmilch oder Kuhmilch, der von Aldi in der festen Plastikpakung eignet sich gut
  • 125g Frischkäse, z.B. Buko „Der Sahnige“
  • 1 EL Petersilie, frisch oder aus der Tiefkühlung
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Olivenöl, nativ Extra
  • 5 EL Ajvar, mild oder scharf
  • Salz, Pfeffer und Chilliflocken zum würzen

Fetacreme zubereiten

Den Feta aus der Packung nehmen und abtropfen lassen. Auf einem großen Teller mit einer Gabel zerkleinern, so das ein Brei entsteht. Den Knoblauch durch die Knoblauchpresse drücken oder sehr fein hacken. Frischkäse, Ajvar, Petersilie, Knoblauch und das Olivenöl zu dem Feta-Käse geben und gründlich mit der Gabel vermischen. Mit Pfeffer und Chilliflocken würzen. Zwischendurch immer mal wieder eine Messerspitze der Creme auf ein Stückchen Brot oder Baguette streichen und probieren. Wenn nötig, mit Salz und Pfeffer nachwürzen.

Fetacreme anrichten

Die fertige Creme kann man in einem Schälchen anrichten. Damit die Creme in dem Schälchen möglichst appetitlich aussieht, sollte man sie mit einem Esslöffel vorsichtig in das Schälchen befördern. Dabei darauf achten, dass man keine Schmierereien am Rand des Schälchens produziert. Ist die passende Portion Creme im Schälchen, kann mit einer Gabelspitze ein Muster in die Oberfläche gezogen werden. Oder man garneirt das Ganze mit ein paar dünnen Streifen Paprika. Auch zwei oder drei kleine Petersilienbüschel sehen nett aus.

Auch zwei oder drei Oliven machen sich gut als Sahnehäubchen. Man kann auch etwas Paprikapulver über die Creme streuen, das sieht auch schön aus.

Neben der Schüssel mit der Fetacreme sollte möglichst nah ein Körbchen mit aufgeschnittemen Baguett oder Fladenbrot stehen.

Kleine Teller sollten ebenfalls in der Nähe befinden. Sonst gibts häufig eine Sauerei direkt am Fetacreme-Schälchen 🙂

Tipp für die echte Fetacreme wie beim Türken

Man kann etwas Kümmel in einem Mörser zerstampfen und mit in die Fetacreme geben, dann schmeckt sie wirklich wie beim Türken nebenan. Man kann hier ganz „normalen“ Kümmel nehmen, also keinen Kreuzkümmel. Gibt der Fetacreme auf jeden Fall nochmal einen ganz besonderen Pfiff.

Rezept für Soleier zu Ostern

Rezept für Soleier zu Ostern

Was sind Soleier

♥ Soleier sind bei vielen Leuten nicht nur um die Osterzeit beliebt. Aber irgendwie passen sie gut zu Ostern. Man kann sie prima vorbereiten und auch verschenken. Oma freut sich garantiert. Etwas Vorbereitungszeit benötigen sie allerdings schon. Denn je länger die Eier in der Sole ziehen, umso geschmackvoller werden sie.

Soleier heissen übrigens so, weil sie in einer Sole ziehen. Das ist eine stark salzige Salz-Wasser-Lösung.

Zutaten für Soleier

  • 10 Eier
  • 7 EL Salz
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Kümmel
  • 4 Pimentkörner
  • 1 Lorbeerblatt
  • 8 Wacholderbeeren
  • 2 Nelken
  • 1 TL schwarz Pfefferkörner
  • Schale von 5 braunen Zwiebeln

Zusätzlich benötigt man ein großes Glasgefäß, in dem die Soleier ziehen können. Notfalls wird man bei Amazon fündig: Einmachglas bei Amazon. Für 10 bis 12 Eier braucht man ein Gefäß in das etwa 1 Liter Flüssigkeit passt.

Soleier zubereiten

Soleeier zuzubereiten ist wirklich einfach, kann man auch super gemeinsam mit Kindern machen. Das Ergebnis ist immer lecker, viel schief gehen kann da nicht.

Die Eier vorbereiten

Eier mit einem Eierpiekser anpieksen, so platzen sie nicht beim Kochen. Wasser in einem ausreichend großen Topf zum kochen Bringen. Die Eier kann man ins Wasser geben sobald es anfängt zu sieden. Mit einem Esslöffel kann man die Eier sicher ins Wasser legen. Eier ca. 20 Minuten kochen.

Die Eier aus dem Wasser nehmen und mit kaltem Wasser abschrecken. Die Eier auf der Arbeitsfläche mehrmals anschlagen. Die Schale aber nicht entfernen. So bekommt die Eierschale Risse und die Farbe der braunen Zwiebelschalen erzeugt beim Ziehen schöne Muster auf dem Eiweiss. Auch die Aromen der Zutaten gelangen durch die Risse an das Ei und geben ihm den typischen Soleiergeschmack.

Die Eier in das Glasgefäß schichten.

Die Sole vorbereiten:

Zucker, Salz, Kümmel, Pfefferkörner, Wacholderbeeren, Nelken, Lorbeerblatt, Piment und die Zwiebelschalen in ca. 1,5 Liter Wasser geben, aufkochen und 20 Minuten auf kleiner Stufe köcheln lassen. Wer will, kann auch die geschälten Zwiebeln hinzu geben. Die muss man dann nach dem Kochen wieder entfernen. Umrühren, damit sich das Salz auflöst.

Nach einer kurzen Abkühlzeit wird die Flüssigkeit über die Eier in dem Glasgefäß gegossen, bis die Flüssigkeit alle Eier vollständig bedeckt. Die gesamten Zutaten müssen mit in das Glasgefäß.

Nun müssen die Eier in der Sole ruhen. Mindestens zwei Tage, gerne aber auch eine Woche. Wenn die Eier vollständig mit Flüssigkeit bedeckt sind und im Kühlschrank lagern, ist die lange Ziehzeit kein Problem.

Soleier anrichten

Soleeier schmecken als Vorspeise, zwischendurch oder auch als Beilage.

Ganz traditionell benötigt man für das Anrichten der Soleier etwas gutes Öl, etwas Essig, Salz und Pfeffer. Um sie zu genießen, die Eier erst pellen und dann halbieren. Das Eigelb ganz vorsichtig herauslösen und etwas Öl und Essig in die Kuhle geben. Dann das Eigelb wieder in die Kuhle legen und mit Salz und Pfeffer würzen. Jetzt ein beherzter Happs: schmeckt!

 

Tabouleh Salat Rezept

Tabouleh Salat Rezept

Infos über den Tabuleh Salat

♥ Tabouleh oder Taboulé ist ein Salat aus der libanesischen Küche. Aber auch in der Türkei ist er bekannt. In Restaurants bekommt man Taboule als Vorspeise oder Beilage. Aber auch als Zwischenmahlzeit macht er sich gut.

Grundsätzlich besteht Tabouleh aus Bulgur bzw. Couscous und verschiedenen Gemüsesorten. Ich verwende hauptsächlich Tomaten, Zwiebeln und Paprika. Gewürzt und Abgeschmeckt wird Tabouleh mit Zitronensaft, Pfefferminze und natürlich Salz und Pfeffer.

Für Partys ist das Rezept prima geeignet, weil es wirklich einfach ist und Tabouleh auch gut ein paar Stunden stehen kann. Man sollte nur darauf achten, da er kalt steht, bevor die Party losgeht.

Zutaten für den Tabouleh Salat

  • 1 Tasse Bulgur
  • Zitronensaft einer viertel Zitrone
  • 4 Esslöffel gutes Olivenöl
  • 4-8 Tomaten, kleine z.B. von Aldi aus der Schale
  • 1 Rote Paptrika
  • 2 Knoblauchzehn
  • 1 Salatgurke
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 1 Rote Zwiebel
  • 1 Bund frische Minze
  • 1 Bund frische Petersilie
  • Rosinen (optional, Menge nach Geschmack)
  • 100ml Wasser
  • Salz, Pfeffer zum Abschmecken

Zubereitung des Tabouleh Salats

Die Zubereitung von Tabouleh ist wirklich einfach: Das Wasser in einem Topf zum Kochen bringen, etwas Salz und die Hälfte des Zitronensafts hinzugeben und vom Herd nehmen. Den Bulgur in das Wasser geben und gut umrühren. Zugedeckt quellen lassen. Das dauert gute zehn Minuten.

Unterdessen die Tomaten vierteln und die Kerne rausschneiden. Die Paprika vierteln und ebenfalls die Kerne und Kerngehäuse entfernen. Salatgurke und rote Zwiebel in kleine Stücke schneiden. Wenn man möchte, kann man auch bei der Salatgurke die Kerne entfernen, auch die Grüne Schale kann entfernt werden (Gemüseschäler). Dann das Gemüse in kleine Würfel schneiden. Je kleiner die Stücke, umso besser sieht der Tabouleh später aus.

Den Knoblauch durch eine Knoblauchpresse jagen oder fein hacken.

Von den Frühlingszwiebeln die oberen Enden und die Wurzelenden entfernen. Dann in feine Ringe schneiden.

Petersilie und Minze von den Stängeln zupfen und fein hacken.

Nun alle Zutaten mischen und mit dem Olivenöl, dem restlichen Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.  Wer mag, kann auch Chilliflocken zum Nachschärfen nehmen, das gibt nochmal einen ordentlichen Pfiff.

Wenn man beim Abschmecken merkt, dass der Salat etwas fad schmeckt, kann man mit Salz, Zitronensaft, Minze und Knoblauch gut nachwürzen.

Tabouleh Anrichten

Zum Anrichten in eine große Schale füllen. Kalt gestellt hält sich Tabouleh auch prima über Nacht.

Man kann den Salat auch portionsweise in Gläsern anrichten. Die Gläser dann einfach nebeneinander auf das Buffet stellen.

Börek Rezept (Sigara Böreği) Türkische Zigarettenbörek

Zigarrenbörek

Rezept für Börek oder eigentlich Sigara Böreği

♥ Wer abends gerne ausgeht, kennt sie mit Sicherkeit. Die kleinen zigarrenartigen Röllchen, die es in so gut wie jedem Dönerladen gibt. Meistens liegen sie gestapelt in der Kühltheke und werden gerne einfach „Börek“ genannt. Auf Wunsch kann man die Sigara Böreği auch warm bekommen. Mir schmecken sie allerdings am besten kalt.

Börek eignen sich prima, um sie auf Partys das Buffet zu erweitern oder auf einer kalten Platte zu serviert zu werden. Die Gäste können die Böreks einfach wegknabbern. Sie krümeln nicht und man kann sie einfach futtern, ohne gefahr zu laufen sich zuzukleckern. Hier nun das Rezept für die Zigarren Börek.

Rezept für Zigarren Börek

Das Rezept stammt aus der Türkei. Eigentlich muss man den Teig selber machen. Aber der Einfachheit halber nehme ich den Teig, den man bei türkischen Läden in der Tiefkühlung findet: eingefrohrene Teigscheiben (Yufka-Teig).

Zutaten für die Zigarrenbörek:

  • 1 Packung Yufka-Teig-Scheiben
  • 250g Packung Schafskäse, z.B. von Aldi oder Lidl
  • Ausreichend Öl zum fritieren, z.B. 1 Flasche Sonennblumenöl von Aldi
  • 1 Bund Petersilie, frisch oder aus der Tiefühlung

Den Frischkäse mit einer Gabel auf einem Teller zerkleinern, aber nicht all zu fein. Etwas Petersilie dazu geben und untermischen.

Ein Blatt Yufka-Teig so auf eine saubere Unterlage legen, dass eine Spitze auf einen selbst zeigt. Etwa zwei Esslöffel Schafskäse so auf dem Blatt verteilen, dass ein kleiner langgezogener Hügel von der rechten bis zur linken Ecke entsteht. Dabei müssen etwa 3cm Abstand zwischen dem Schafskäse und der rechten und der linken ecke bleiben.

Dann die rechte und linke Ecke nach innen über den Käse legen, der Knick muss dort entstehen, wo der Schafskäse anfängt. Damit die Ecken besser auf dem darunter leigenden Teig haften, kann man etwas Wasser darauf streichen. Am besten mit der Fingerspitze, sehr sparsam dabei sein.

Nun die obere Ecke ebenfalls über den Käse und die beiden eingeschlagenen Ecken legen. Der Knick muss ebenfalls dort entstehen, wo der Käsehaufen anfängt.

Jetzt muss gerollt werden. Dafür am besten den Käsehaufen nach unten rollen, so das die untere Ecke eingerollt wird. Die Rolle sollte etwa zwei bis drei Zentimeter dick sein.

Damit der Teig gut zusammenhällt und die Rolle nicht wieder aufgeht, kann auch hier wieder etwas Wasser als Kleber genutzt werden.

Nun so viele Zigarren-Börek rollen, wie die Gäste vertragen 🙂

Börek fritieren

Wenn man alle Börek gerollt hat, das Öl entweder in einen ausreichend großen Topf oder eine Pfanne geben. Die Röllchen sollten gut bedeckt sein und frei im Öl schwimmen können. Fünf Liter Öl braucht man aber sicher nicht zum fritieren. Das Öl hat die richtige Temperatur, wenn ein Holzstäbchen leichte Blasen wirft wenn man die Spitze in das Öl taucht. Zu heiss darf es nicht sein, wenn es anfängt zu dampfen oder zu qualmen ist größte Vorsicht geboten. Nun die Röllchen nach einander in das Öl geben, sie sollten dabei frei im Öl schwimmen können und sich nicht berühren. Fertig sind sie, wenn die etwas goldig bzw. bräunlich werden.

Türkische Hackbällchen Rezept mit Minzsauce

Türkische Hackbällchen mit Minzsauce machen sich auf jeder Party gut

Türkische Hackbällchen Rezept – prima für jede Party

♥ So wie alle Hackbällchen, Frickadellen, Albondigas oder wie auch immer man die kleinen Freunde nennen mag, sind die türkischen Hackbällchen eine kleine Leckerei, die von Gästen hoch geschätzt wird. Wenn die kleinen Happen erstmal angerichtet sind, greift jeder gern zu, vorausgesetzt man mag Fleisch – versteht sich.

Dieses türkischen Hackbällchen Rezept ist wirklich einfach. Es besteht aus zwei Komponenten: einmal den Hackbällchen selbst und dann die Sauce, die als Dipp fungiert.

Für die Hackbällchen werden die Zutaten einfach alle in eine Schüssel gegeben und ordentlich duchmengt. Dann müssen die Bällchen geformt werden. Wie große sie werden sollen, muss jeder selbst entscheiden. Ich mag sie am liebsten wenn sie einen Durchmesser von ca. 3cm haben. Schön ist es, wenn man sie etwas „platt“ drückt, dann kann man sie von beiden Seiten anbraten. Angebraten werden sie in Sonnenblumenöl, oder einem anderen Öl, das sich gut zum Braten eignet. Nach ca. 10 Minuten sollten die Bällchen durchgebraten sein.

Am besten Portionsweise anbraten, damit sie in der Pfanne nicht übereinander liegen. Etwas Platz brauchen die Bällchen beim Braten schon.

Nach dem Braten lagert man die Hackbällchen am besten auf einem Teller, der mit einer doppelten Schicht Küchenrolle ausgelegt ist. Die Küchenrolle saugt einiges von dem Bratfett auf. Dann können auch die Leute, die grad auf Diät sind ohne schlechtes Gewissen naschen 🙂

Der Dipp , bzw. die Sauce, ist ebenfalls einfach herzustellen: bis auf die Minze und die Lauchzwiebel können alle Zutaten einfach in einer Schüssel vermengt und glatt gerührt  werden. Einige Blätter von der Minze kann man zum Garnieren aufheben, die dann später einfach hübsch auf dem Dipp verteilen. Die Minze muss sehr klein gehackt werden und wird dann mit in die Schüssel gegeben.

Gleiches gilt für die Lauchzwiebel, diese einfach in feine Ringe schneiden und zu den restlichen Zutaten geben. Noch einmal gut umrühren – fertig!

Wichtig ist aber, dass man den Dipp gut mit Salz und Pfeffer abschmeckt. Sonst schmeckt er schnell fade und lasch.

Extra-Tipp für den Minz-Dipp: auch Chilliflocken machen sich ganz gut in diesem Dipp.

Zutaten für die Hackbällchen

  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 500 g Rinderhackfleisch
  • 1 1/2 EL Paniermehl
  • 1 Ei
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • Paprika, edelsüß
  • 1 TL Senf
  • 2 EL Olivenöl

Für die Sauce zu den türkischen Hackbällchen

  • 500 g Vollmilch-Joghurt
  • 1 EL Olivenöl
  • Minze, 1 Bund oder Topf
  • 1 Lauchzwiebel
  • Optional: etwas frischer, fein gehackter oder gepresster Knoblauch

So kann man die Hackbällchen anrichten: am besten man füllt 10 bis 20 Hackbällchen in eine kleine Schüssel und stellt eine kleine Schale mit Pieksern daneben. Daneben steht die Schale mit der Minzsauce. So kann jeder Gast einfach ein Bällchen herauspieksen, dippen – schwupps ist es im Mund. Wichtig: unbedingt eine Schale für die benutzten Piekser bereitstellen, sonst fliegen die Dinger überall rum – nicht sehr appetitlich.

So gehts aus: jedes Hackbällchen mit einem Piekser aufspießen und auf einem flachen Teller anrichten. Man kann den Teller auch mit weiteren Leckereien bestücken, z.B. sind Oliven seit den 60ern der letzte Schrei. Die Minzsauce in einer Schale direkt daneben anrichten.

Hackbällchen-Servier-Tipp: die Portionen, die serviert werden sollen, ruhig recht klein halten. Auf keinen Fall gleich alle alle auf einmal auftischen. Lieber ein, zwei oder dreimal nachfüllen. So sind die Bällchen immer frisch aus dem Kühlschrank und stehen nicht schon drei Stunden an der warmen Luft.

Das türkische Hackbällchen Rezept habe ich übrigens von einer Nachbarin, interkultureller Austausch praktisch 🙂 Natürlich gibt es eine menge weitere türkische Hackbällchen Rezepte, einfach mal googlen und in die Kommentare posten!

Tomate Mozzarella

Tomate Mozarella –  Klassiker auf jeder Party.

Tomate Mozarella ist ein absoluter Klassiker und passt bei wirklich vielen Angelegenheiten! Ein schönes Pärchenfrühstück, wenn die Freunde zum Brunchen kommen, oder als Fingerfood auf kleinen und großen Partys – Tomate Mozzarella sieht gut aus und schmeckt so gut wie allen.

Tomate Mozzarella, das leckere und einfach vorzubereitende Fingerfood stammt ursprünglich  aus Italien. Dort ist es besser bekannt unter „Tomate Mozzarella Caprese“ – diese Kombination besteht aus Tomate, Mozzarella, Basilikum und Olivenöl.

Neben einer Grundvariante, die ich weiter gleich als erstes vorstelle, gibt es unzählige weitere Varianten. Mehr zu den verschiedenen Varianten findest Du weiter unten.

Zutaten für Tomate Mozzarella

Tomaten, gut eignen sich Strauchtomaten oder Rispentomaten.

Mozzarella, normaler Mozzarella schmeckt gut, Büffel-Mozzarella ist noch etwas feiner. Aber auch etwas teurer. Weniger Fett hat er allerdings nicht 🙂

Basilikum, der muss auf jeden Fall frisch sein – also eine ganze Pflanze im Topf kaufen.

Oliven Öl, hier spart der Genießer auf garkeinen Fall. Gute Oliven Öle sind zwar nicht immer günstig, belohnen aber durch feinen Geschmack.

Meer-Salz, aus der Mühle

Pfeffer, frisch gemahlen aus der Mühle schmeckt am besten

Optionale Zutaten

Pesto, grünes basilikum-Pesto mit etwas Oliven Öl vermischt eignet sich prima als Garnitur für die Tomate Mozzarella Häppchen.

Balsamiqo-Reduktion, dieses dickflüssige Wundermittel verleiht diesem Gericht noch eine besondere Note Italiens.

Zubereitung von Tomate mit Mozzarella und Basilikum

Varianten, hiervon gibt es wirklich viele!

Hier gibts noch mehr Informationen über Tomate Mozzarella!