Fetacreme Rezept für Fetacreme wie beim Türken

Leckeres Rezept für Fetacreme wie beim man sie beim Türken bekommt

Fetacreme Rezept für die Fetacreme, wie man sie beim Türken bekommt

♥ Fetacreme kennt jeder. Man bekommt sie bei jedem türkischen Leckereien-Stand. Egal, ob in der Innenstadt oder im Einkaufstentrum. Man darf immer probieren – und dann kauft man auch eine kleine Schale. Die Mengen, die man für eine Party kaufen müsste, kann aber niemand bezahlen. Darum stelle ich Euch hier mein Fetacreme Rezept vor. Das schmeckt mit Sicherheit, es hat sich schon vielfach bewährt 🙂

Zur Fetacreme passt Baguett ebenso wie Fladenbrot. Je nachdem, was man seinen Gästen anbieten möchte.

Zutaten für das Fetacreme Rezept

  •  200g bis 250g Feta-Käse, aus Schafsmilch oder Kuhmilch, der von Aldi in der festen Plastikpakung eignet sich gut
  • 125g Frischkäse, z.B. Buko „Der Sahnige“
  • 1 EL Petersilie, frisch oder aus der Tiefkühlung
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Olivenöl, nativ Extra
  • 5 EL Ajvar, mild oder scharf
  • Salz, Pfeffer und Chilliflocken zum würzen

Fetacreme zubereiten

Den Feta aus der Packung nehmen und abtropfen lassen. Auf einem großen Teller mit einer Gabel zerkleinern, so das ein Brei entsteht. Den Knoblauch durch die Knoblauchpresse drücken oder sehr fein hacken. Frischkäse, Ajvar, Petersilie, Knoblauch und das Olivenöl zu dem Feta-Käse geben und gründlich mit der Gabel vermischen. Mit Pfeffer und Chilliflocken würzen. Zwischendurch immer mal wieder eine Messerspitze der Creme auf ein Stückchen Brot oder Baguette streichen und probieren. Wenn nötig, mit Salz und Pfeffer nachwürzen.

Fetacreme anrichten

Die fertige Creme kann man in einem Schälchen anrichten. Damit die Creme in dem Schälchen möglichst appetitlich aussieht, sollte man sie mit einem Esslöffel vorsichtig in das Schälchen befördern. Dabei darauf achten, dass man keine Schmierereien am Rand des Schälchens produziert. Ist die passende Portion Creme im Schälchen, kann mit einer Gabelspitze ein Muster in die Oberfläche gezogen werden. Oder man garneirt das Ganze mit ein paar dünnen Streifen Paprika. Auch zwei oder drei kleine Petersilienbüschel sehen nett aus.

Auch zwei oder drei Oliven machen sich gut als Sahnehäubchen. Man kann auch etwas Paprikapulver über die Creme streuen, das sieht auch schön aus.

Neben der Schüssel mit der Fetacreme sollte möglichst nah ein Körbchen mit aufgeschnittemen Baguett oder Fladenbrot stehen.

Kleine Teller sollten ebenfalls in der Nähe befinden. Sonst gibts häufig eine Sauerei direkt am Fetacreme-Schälchen 🙂

Tipp für die echte Fetacreme wie beim Türken

Man kann etwas Kümmel in einem Mörser zerstampfen und mit in die Fetacreme geben, dann schmeckt sie wirklich wie beim Türken nebenan. Man kann hier ganz „normalen“ Kümmel nehmen, also keinen Kreuzkümmel. Gibt der Fetacreme auf jeden Fall nochmal einen ganz besonderen Pfiff.

Pizzastein – Die perfekte Pizza selber backen

Pizzastein zum Backen von Pizza zuhause

Wer träumt nicht von einem Pizzaofen. Leider sind solche Backöfen relativ teuer. Von dem Platz, den man für einen Pizzaofen benötigt, will ich jetzt mal garnicht anfangen.

Da bleibt dann doch nur der Weg zum Italiener? Falsch. Mit einem guten Hefeteig, den richtigen Zutaten und dem passenden Pizzabelag kann jeder auch zuhause eine schmackhafte Pizza backen. Damit die Pizza wie beim Italiener schmeckt, muss bedarf es allerdings noch einer besonderheit.

Eine Pizza darf nicht bei 180° eine halbe Stunde im Backofen vor sich hin backen. Eine ordentliche Pizza muss bei 300° bis 400° nur einige wenige Minuten Backen. Solche Temperaturen bekommt man zuhause kaum hin. Auch ist ein Backblech kein optimaler Untergrund. Beim Backen dampft Flüssigkeit aus dem Teig aus, ein Backbleck kann diese Flüssigkeit nicht aufnehmen. Die Pizza wird daher oft labberig in der Mitte und nur an den Seiten schön Kross. Ein Pizzastein kann hier abhelfen, indem er den normalen Backofen zum kleinen Steinofen umfunktioniert.

Der Pizzastein

Mit einem Pizzastein kann man zuhause prima Pizza hinbekommen. Es gibt verschiedene Ausführungen. Meistens besteht ein Pizzastein aus Ton oder aus Schamott. Er speichert die Hitze optimal und gibt eine prima Kontakthitze an den Pizzaboden ab.

Die meisten Modelle sind rechteckig, es gibt aber auch runde Varianten. Die runden Steine kann man z.B. auch in einem Kugelgrill nutzen. Dann gibts auch mal beim Grillfest eine leckere Pizza. Besonders der Geschmack beim Einsatz eines Kugelgrills zum Pizzabacken ist erstaunlich. Die Pizza schmeckt dann wie aus einem richtigen Steinofen der mit Holz befeuert wird.

So funktioniert ein Pizzastein

Der eigentliche Trick beim Backen von Pizza auf einem Pizzastein versteckt sich in dem Material, aus dem der Stein besteht. Es nimmt das Schwitzwasser, das beim Backen ausdampft auf und sorgt so für einen knusprigen Pizzaboden.

Aber noch etwas verbessert die Qualität: der Pizzastein wird vor dem Backen ordentlich aufgeheizt, das dauert mindestens eine halbe Stunde. Je höher die Temperatur des Backofens, desto besser. In dieser Zeit nimmt der Sein die Hitze auf und speichert sie. Wird nun die noch rohe Pizza auf den Stein geschoben, bekommt sie von Unten eine ordentliche Kontakthitze. Das macht den Teig noch knuspriger – wie im italienischen Steinofen. Ein Pizzablech kann nur einen Bruchteil der Hitze speichern, die Resultate sind daher eher minderwertig.

Das kostet ein Pizzastein

Die Preisspanne beginnt bei 10€ – von solchen Billigheimern rate ich allerdings ab. Wenn es um Material geht, dass mit meinem Essen in Kontakt kommt, spare ich lieber nicht an der falschen Stelle. Den teuersten Pizzastein, den ich gefunden habe, gab es für 180€ – das ist etwas übertrieben, finde ich.

Mein Modell gab es für 29€ bei Amazon, ich bin damit bestens zufrieden.

Diesen Pizzastein habe ich. Der ist nun einige Male im Einsatz gewesen. An einem Abend habe ich für 6 Leute Pizza darauf gebacken – das ging problemlos. Es bekommt dann halt nicht jeder eine ganze Pizza, aber zusammen essen war ja auch der Sinnd er ganzen Aktion 🙂 und ausserdem konnten wir uns so auch immer wieder auf ein leckeres Glas Wein konzentriren.

Viel spass beim Backen!

 

Türkische Schiffchen – Pide – mit Hackfleisch und Schafskäse

Das türkische Schiffchen Rezept für den gemütlichen Abend mit Freund, Freundin, Familie oder Partygäste. Pide mit Hackfleischfüllung und Schafskäse ist ein tolles Rezept zum Vorbereiten. Man kann Pide kalt oder warm essen. Jenachdem, ob man viel Zeit zum vorbereiten hat, passt dieses Gericht also für einen Abend mit ein paar Freunden oder auch als Snack für eine große Party.

Pide – was ist das eigentlich
Im Grunde ist Pide eine Art Fladenbrot aus Hefeteig. Pide heisst es übrigens nur in der Türkei. Daneben ist es auch in Griechenland bekannt, aber auch bis in den nahen Osten verbreitet. In Griechenland heisst es „Pita“, im Iran nennen es die Leute „Nān-e Barbarī“.

In den meisten Ländern, wo es verbreitet ist, backen die Menschen Pide mehrmals am Tag und essen es als Beilage zu verschiedenen Mahlzeiten. So zubereitet hat es meist keine Füllung und auch keinen Belag. Gefüllt oder nicht, hergestellt wird Pide aus einem leicht gesalzenen Hefeteig. Meistens etwas dicker „ausgerollt“ als eine Pizza. Manchmal wird der Teig mit etwas Olivenöl versetzt oder mit Eigelb eingepinselt. Dann bekommt er einen besonders schönen Glanz.

Ein allgemeingültiges Rezept für türkische Schiffchen gibt es wohl nicht. Es finden sich immer wieder verschiedene Variationen.

In den meisten Dönerbuden gibt es Pide mit Schafskäse und / oder Hackfleischfüllung. Um genau diese leckerei geht es hier.

Man kann die türksichen Schiffchen super vorbereiten und dann später als Snack für die Gäste anrichten. Das Ganz kann auch am Vortag vorbereitet werden, was natürlich wesentlich zur Entspannung am Partytag beiträgt. Einfach am Vortag backen und am Tag der Party in mundgerechte Stücke schneiden und kalt servieren – die Gäste lieben es, versprochen.

Rezept für fünf türkische Schiffchen:

  • 500g Mehl
  • 1 Paket Trockehefe (frische Hefe geht natürlich auch)
  • 100ml Milch
  • 150ml warmes Wasser
  • 1 Teelöffel Salz
  • 250g Schafskäse (der von Aldi oder Lidl is ok)
  • 1 Esslöffel Olivenöl (für den Teig)
  • 1 Esslöffel Olivenöl (für das Bepinseln des Teigs)
  • 1 Teelöffel Salz
  • 300g Rindergehacktes (auch hier geht das von Aldi oder Lidl)
  • 4 Esslöffel türkische Gewürzmischung für Hackfleisch (gibt es in gut
  • sortierten türkicshen Läden)

Anleitung

Das Mehl und die Hefe in eine große Schüssel geben. Die Milch mit dem warmen Wasser vermischen, die Mischung darf nicht mehr heiß sein, sondern nur lauwarm. Das Milchwasser zu dem Mehl und der Hefe geben. Dann das Salz und einen Esslöffel Olivenöl dazugeben. Jetzt muss das Ganze mindestens zehn Minuten geknetet werden. Das geht am besten mit den Händen. Wenn man faul ist, muss man halt eine Maschine dafür kaufen. Ansonsten gilt: nicht aufgeben.

Der geknetete Teig muss jetzt „gehen“, daher muss man den Teig in Ruhe lassen und der Hefe die Chance geben, den Teig schön luftig zu machen. Am besten mindestens eine Stunde an einem warmen Ort. Dafür sollte man ein etwas angefeuchtetes Geschirrhandtuch über die Schale legen, in der sich der Teig befindet. Der Backofen, etwas auf Temeratur gebracht, eigenet sich Prima zum Teig-gehen-lassen. Die Temperatur darf jedoch nur auf aller(!) kleinster Stufe sein, daher auf keinen Fall heisser als 40 Grad.

Jetzt muss das Hackfleisch angebraten werden. Dafür das Hack in eine beschichtete Pfanne geben und das Hackfleischgewürz dazu geben. Etwas Salz und evtl. Pfeffer oder Chilli runden den geschmack ab.

Der Schafskäse muss in möglichst kleine Stückchen zerbröselt werden. Das geht am besten, indem man ihn in Scheiben schneidet und die Scheiben dann in kleine Würfel zerteilt.

Nach einer Stunde sollte das Volumen des Teigs sich sichtbar vergrößert haben. Nun den Teig nochmal kurz kneten. Nur ein paar mal durchkneten, nicht zu lang. Dann muss der Teig in fünf gleich große Portionen zerteilt werden.

Man kann nun den Ofen schonmal auf die höchste Stufe heizen.

Die Teigportionen werden nun in längliche Würste gerollt und dann richtig ausgerollt. Sie sollten in etwa eine längliche ovale Form haben und ca. 5mm dick sein. Etwas dünner schadet aber auch nicht.

Nun 1/5 des Hackfleischs und 1/5 des zerkleinerten Schafsäses auf jedes ausgerollte Stück Teig geben. Damit ein Schiffchen entsteht, müssen die Ränder des Teigs etwas eingerollt werden. Das klappt am besten, wenn man die beiden länglichen Seiten Stück für Stück einrollt und die Enden dann zusammen legt und umknickt. Oder einfach freestylen.

Sobald der Ofen auf Temperatur ist, je zwei Schiffchen auf ein Backblech legen und backen. Die Backzeit beträgt zwischen 5 und 10 Minuten, jenachdem wie heiss der Ofen ist. Man muss also dabei beiben und schauen, wann der Teig braun wird. Dann ist es Zeit, das Schiffchen aus dem Ofen zu holen.

Tolle Ergebnisse erzielt man mit einem Pizzastein. So einen gibt es z.B. bei Amazon. Ich persönlich habe diesen, darauf gelingen die türkischen Schiffchen wirklich super. Auch Pizza wird auf so einem Pizzastein richtig gut. Allerdings muss man den Pizzastein mindestens 30 Minuten vorheizen. Je höher die maximale Temperatur des Ofens dabei ist, um so besser.