Grünes Erbsen-Hummus selbst gemacht

Grünes Erbsen-Hummus selber machen

Grünes Erbsen-Hummus kann man ganz einfach selber machen. Man braucht dazu eigentlich nur Erbsen und einige Kräuter und Gewürze die vermutlich jeder, der gern kocht zuhause hat.

Grünes Erbsen-Hummus ist eine orientalische Spezialität. Hummus besteht eigentlich aus Kichererbsen, die Variante „Erbsen-Hummus“ wandelt das Rezept mit Kichererbsen etwas ab, schmeckt aber mindestens genauso gut wie die „normale“ Hummus Variante.

Hummus ist eine Vorspeise (Mezze), die zum Beispiel zu Fladenbrot gereicht wird. Im Grunde eine Art Paste, in die man prima alle möglichen Sorten von Brot dippen kann.

Zutaten für das Erbsen-Hummus

  • 300g TK Erbsen, frische gehen natürlich auch
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL TK Petersilie, frische Petersilie geht auch
  • 3 EL Zitronensaft
  • 1 EL Tahin
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 Messerspitze Cayennepfeffer
  • 1 Prise Chiliflocken
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Olivenöl, nativ extra

Das Erbsen-Hummus zubereiten

Für das Erbsen-Hummus müssen als erstes die Erbsen gekocht werden, bis sie schön weich werden. Erbsen dann in ein feines Sieb abgießen und mit einem Pürierstab pürieren. Den Knoblauch von der Schale entfernen und durch eine Knoblauchpresse drücken. Das Knoblauchmus zu den Erbsen geben.

Die Petersilie fein hacken und mit dem Erbsenmus geben. Zitronensaft, Tahin und den Kreuzkümmen ebenfalls zu dem Erbsenmus geben. Alles gut vermengen und mit Salz, Cayennepeffer und Chiliflocken abschmecken und etwas durchziehen lassen.

Anrichten des selbstgemachten Erbsen-Hummus

Den fertigen Erbsen-Hummus in eine Schale füllen und als Deko etwas frische Petersilie darüber streuen.

 

Selbstgemachte Kräuterbutter

Selbstgemachte Kräuterbutter Rezept - Super einfach und super lecker!

Selbstgemachte Kräuterbutter geht super einfach

♥ Selbstgemachte Kräuterbutter ist ein Kinderspiel, und macht trotzdem ordentlich Eindruck bei den Gästen. Dabei ist es egal, ob man eine große Party veranstaltet oder einen gemütlichen Abend mit Freunden. Auf der großen Party macht sich selbstgemachte Kräuterbutter gut auf dem Buffet, praktisch als kleiner Snack zwichendurch – prima in Verbindung mit geschnitenem Baguette.

Beim gemütlichen Spieleabend mit Freunden macht sich selbstgemachte Kräuterbutter auch prima als Aufstrich für Baguette. Aber auch beim Grillen darf sie nicht fehlen. Dort kann man die selbstgemachte Kräuterbutter nicht nur mit Baguette futtern, auch zu Fleisch oder Gemüse passt sie perfekt. Steak wird zu einem wahren Genuss, wenn man ein paar Flocken Kräuterbutter darauf schmeltzen lässt.

Aber auch in Alufolie gewickeltes Gemüse bekommt einen besonders tollen Geschmackt durch ein paar Flocken Kräuterbutter.

Man kann natürlich fertige Kräuterbutter kaufen, die schmeckt aber meistens nur halb so lecker und hat – um ganz ehrlich zu sein – auch keinen Stil.

Und: Etwas Selbstgemachtes mitbringen, egal ob zum Grillabend und zum Spieleabend, darüber freuen sich die Gastgeber immer.

Meine Lieblingsrezepte sind die Paprikabutter und die Olivenbutter. Aber auch das „ganz normale“ Kräuterbutterrezept mit Knoblauch mag ich sehr gerne.

Grundzutaten für die selbstgemachte Kräuterbutter

Die Hauptzutat für selbstgemachte Kräuterbutter ist natürlich Butter. Die gibt es in verschiedenen Ausführungen. Mal aus Irland und mal aus Norddeutschland. Ich persönlich nehme ganz normale deutsche Markenbutter. Geschmacklich kann ich keinen wesentlichen Unterschied zwischen den verschiedenen Discounterprodukten ferststellen. Sehr teure Butter ist für die selbstgemachte Kräuterbutter nicht zu empfehlen. Durch die Kräuter, mit denen der Koch die Butter verfeinert geht der feine Geschmacksunterschied verloren, man schmeckt ihn dann einfach nicht mehr.

Zutatenliste für selbstgemachte Kräuterbutter

 

Basiszutaten

  • Butter
  • Salz
  • Pfeffer

Mögliche Zutaten:

  • Petersilie
  • Basilikum
  • Oliven
  • Paprika
  • Knoblauch
  • Olivenöl
  • Curry
  • Getrocknete Tomaten
  • Italienische Kräuter (TK)
  • Französische Kräuter (TK)
  • Gartenkrräuter (TK)
  • Chilli
  • Tabasco
  • Rosmarin
  • Thymian

Die Zutatenliste für die selbstgemachte Kräuterbutter kann ich um viele weitere Zutaten erweitern. Grundsätzlich gilt: Was schmeckt, darf in die Kräuterbutter. Auch wenn das Ergebnis dann unter Umständen keine Kräuterbutter mehr ist 🙂

Zubereiten der Kräuterbutter

Die Zubereitung ist wirklich einfach. Um selbstgemachte Kräuterbutter herzustellen, muss man die Butter zu erst auf eine geschmeidige Temperatur bringen. Im Klartext heisst das: Die Butter muss so weich sein, dass man sie mit einer Gabel leicht zerdrücken kann. Je kälter die Butter ist, umso schwerer wird es die Kräuter unter die Butter zu mischen. Zu warm darf die Butter jedoch auch nicht sein, sonst wird sie flüssig und muss für die Verarbeitung erst wieder etwas fester werden.

Wenn die Butter aus dem Kühlschrank kommt, kann man sie in der Mikrowelle aufwärmen. Hierbei ist jedoch Vorsicht geboten: Wenn sie zu lange in der Mikrowelle warm gemacht wird, kann es zu einer kleinen Butterexplusion kommen. Das ist nicht weiter gefährlich, versaut aber den gesamten Innenraum der Mikrowelle. Darüber hinaus wird Butter in der Mikrowelle extrem schnell flüssig, und flüssige Butter kann man nur sehr schlecht zu selbstgemachter Kräuterbutter verarbeiten.

Also gut aufpassen, wenn man die kalte Butter in der Mikro erwärmen will. Tipp: 10 bis 20 Sekunden reichen meistens schon, um die Butter für die selbstgemachte Kräuterbutter vorzubereiten.

Selbstgemachte Kräuterbutter anrichten

Beim Anrichten stellt sich natürlich die Frage, ob man passende Schälchen hat. Die sollten nicht zu tief sein, sonst bekommt man die Butter später schlecht raus. Zu flach ist auch nicht optimal, dann krümelt die Butter häufig über den Rand, wenn sie direkt aus dem Kühlschrank kommt und die gierigen Gäste anfangen Baguettestücke als messerersatz zu benutzen. Man muss halt schauen, was für Möglichkeiten das eigene Geschirr einem bietet.

Nicht vergessen sollte man die Deko. Schön ist es, wenn man die Kräuter, die in der selbstgemachten Kräuterbutter verarbeitet sind als Dekoelemente auf die fertige Kräuterbutter drappiert. Wenn es keine Kräuter sind, sondern z.B. Oliven oder Paprika, schneidet man diese Zutaten einfach in dnne Streifen oder leg sie, wie im Falle der Oliven, einfach als paar direkt auf die Kräuterbuttern.

Börek Rezept (Sigara Böreği) Türkische Zigarettenbörek

Zigarrenbörek

Rezept für Börek oder eigentlich Sigara Böreği

♥ Wer abends gerne ausgeht, kennt sie mit Sicherkeit. Die kleinen zigarrenartigen Röllchen, die es in so gut wie jedem Dönerladen gibt. Meistens liegen sie gestapelt in der Kühltheke und werden gerne einfach „Börek“ genannt. Auf Wunsch kann man die Sigara Böreği auch warm bekommen. Mir schmecken sie allerdings am besten kalt.

Börek eignen sich prima, um sie auf Partys das Buffet zu erweitern oder auf einer kalten Platte zu serviert zu werden. Die Gäste können die Böreks einfach wegknabbern. Sie krümeln nicht und man kann sie einfach futtern, ohne gefahr zu laufen sich zuzukleckern. Hier nun das Rezept für die Zigarren Börek.

Rezept für Zigarren Börek

Das Rezept stammt aus der Türkei. Eigentlich muss man den Teig selber machen. Aber der Einfachheit halber nehme ich den Teig, den man bei türkischen Läden in der Tiefkühlung findet: eingefrohrene Teigscheiben (Yufka-Teig).

Zutaten für die Zigarrenbörek:

  • 1 Packung Yufka-Teig-Scheiben
  • 250g Packung Schafskäse, z.B. von Aldi oder Lidl
  • Ausreichend Öl zum fritieren, z.B. 1 Flasche Sonennblumenöl von Aldi
  • 1 Bund Petersilie, frisch oder aus der Tiefühlung

Den Frischkäse mit einer Gabel auf einem Teller zerkleinern, aber nicht all zu fein. Etwas Petersilie dazu geben und untermischen.

Ein Blatt Yufka-Teig so auf eine saubere Unterlage legen, dass eine Spitze auf einen selbst zeigt. Etwa zwei Esslöffel Schafskäse so auf dem Blatt verteilen, dass ein kleiner langgezogener Hügel von der rechten bis zur linken Ecke entsteht. Dabei müssen etwa 3cm Abstand zwischen dem Schafskäse und der rechten und der linken ecke bleiben.

Dann die rechte und linke Ecke nach innen über den Käse legen, der Knick muss dort entstehen, wo der Schafskäse anfängt. Damit die Ecken besser auf dem darunter leigenden Teig haften, kann man etwas Wasser darauf streichen. Am besten mit der Fingerspitze, sehr sparsam dabei sein.

Nun die obere Ecke ebenfalls über den Käse und die beiden eingeschlagenen Ecken legen. Der Knick muss ebenfalls dort entstehen, wo der Käsehaufen anfängt.

Jetzt muss gerollt werden. Dafür am besten den Käsehaufen nach unten rollen, so das die untere Ecke eingerollt wird. Die Rolle sollte etwa zwei bis drei Zentimeter dick sein.

Damit der Teig gut zusammenhällt und die Rolle nicht wieder aufgeht, kann auch hier wieder etwas Wasser als Kleber genutzt werden.

Nun so viele Zigarren-Börek rollen, wie die Gäste vertragen 🙂

Börek fritieren

Wenn man alle Börek gerollt hat, das Öl entweder in einen ausreichend großen Topf oder eine Pfanne geben. Die Röllchen sollten gut bedeckt sein und frei im Öl schwimmen können. Fünf Liter Öl braucht man aber sicher nicht zum fritieren. Das Öl hat die richtige Temperatur, wenn ein Holzstäbchen leichte Blasen wirft wenn man die Spitze in das Öl taucht. Zu heiss darf es nicht sein, wenn es anfängt zu dampfen oder zu qualmen ist größte Vorsicht geboten. Nun die Röllchen nach einander in das Öl geben, sie sollten dabei frei im Öl schwimmen können und sich nicht berühren. Fertig sind sie, wenn die etwas goldig bzw. bräunlich werden.