Wasserkastanien im Speckmantel

Wasserkastanien im Speckmantel mit Süß-Sauer-Sauce

♥ Wasserkastanien haben nix mit normalen Kastanien oder Esskastanien gemeinsam, bis auf die Form. Wasserkastanien sind auch nicht verwand mit den normalen Kastanien. Am häufigsten findet man sie in der asiatsichen Küche. Ich stelle hier auch ein leicht asiatisch angehauchtes Wasserkastanien Rezept vor.

Der kleine Wasserkastanien-Appetizer ist schnell gemacht und schmeckt ausßergeöhnlich. Wer seinen Gästen mal etwas Besonderes bieten möchte, muss das Rezept probieren!

Die Zutaten sind nicht so gaaanz einfach zu bekommen, jedenfalls die Wasserkastanien sind etwas schwieriger zu finden. Im gut sortieren Supermarkt oder im Chinaladen wird man dann aber meist doch fündig. Sonst kann man die Wasserkastanien auch einfach im Netz bestellen. Einfach mal Google anschmeißen.

Zuaten

  • 12 Scheiben Bacon, z.B. von Lidl oder Aldi
  • 24 Wasserkastanien aus der Dose
  • 24 Zahnstocher

Für die Süß-Sauer-Sauce:

  • 2 EL Tomatenketchup
  • 2 EL Reisweinessig
  • 2 EL Orangensaft
  • 2 EL Sojasauce
  • 2 EL Gemüsebrühe

Man kann natürlich auch Süß-Sauer-Sauce aus dem Glas nehmen. Selbst gemacht schmeckt sie aber um einiges besser.

Wasserkastanien im Speckmanten zubereiten

Die kleinen Wasserkastanien-Happen werden nicht in der Pfanne zubereitet, sondern im Ofen. Daher muss der Ofen erstmal ordentlich vorgeheizt werden. Vorheizen ist wichtig, da hauptsächlich der Bacon schön kross werden soll. Heizt man nicht vor, werden die Wasserkastanien unter Umständen etwas trocken. Also den Ofen auf 180° hoch heizen.

Nun die Wasserkastanien unter lauwarmen Wasser gründlich abspühlen und mit Küchenkrepp vorsichtig trockentupfen.

Jede Scheibe Bacon in der Mitte teilen und je eine Hälfte um je eine Wasserkastanie wickeln, mit einem Zahnstocher fixieren (einfach durchpieksen).

Die Wasserkastanien im Baconmantel auf ein Backblech legen und für 30 Minuten in den backofen schieben. Zwischendurch mal schauen, wenn der Bacon knusperig wird, sind die leckeren Dinger fertig.

In der Zwischenzeit die Sauce anrühren. Dafür einfach alle Saucen-Zutaten in eine kleine Schüssel geben und kräftig vermengen. Wer es etwas schärfer mag, kann Chilliflocken dazu geben.

Servieren

Zum Servieren einfach etwas von der Sauce auf einen kleinen Servierteller geben und die Wasserkastanien im Speckmantel direkt aus dem Backofen auf den Teller legen. Sie sollten dabei nicht in Sauce schwimmen, sonst wird die Sauce zu dominant.

Gurkenbecherchen mit Frischkäsefüllung

Kleiner Appetizer: Gurkenbecherchen mit Frischkäsefüllung

♥ Gurke gehören ja normalerweise in den Salat. Heute aber mal nicht. Heute machen wir etwas besonders schniekes aus den Gurken. Das tolle: Die kleinen Gurkenbecherchen mit Frischkäsefüllung sind schnell und einfach zuzubereiten. Noch toller: Man kann sie leicht vorbereiten. Noch noch toller: Sie machen sich perfekt auf jedem Buffet und sind auch ein tolles Mitbringsel für die nächste Grillparty oder den nächsten Brunch :o)

Zutaten für die Gurkenbecherchen

  • 2 bis 6 kleine Schlangengurken, die sollten nicht zu dick sein
  • 1 Packung Frischkäse, z.B. Buko
  • 3 EL Yoghurt
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Paprika, rot
  • Paprikapulver, rosenscharf (man braucht nicht sehr viel davon, vielleicht einen viertel Teelöffel)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1Spritzer Zitrone

Zubereitung

Für die Frischkäsecreme muss als erstes der Frischkäse in eine Rührschüssel gegeben werden und mit dem Yoghurt glatt gerührt werden. Die Masse sollte nicht mehr all zu fest sein, darf aber auch nicht zu weich werden. Da muss man etwas Gefühl beweisen 😀 Dann den Knoblauch von seiner Schale befreien und durch eine Knoblauchpresse drücken, zu dem Frischkäse geben.

Die Paprika vierteln und ein Viertel sehr fein würfeln, die Würfel mit in die Rührschüssel geben. Man kann auch mehr Paprikawürfel nehmen, je nach Geschmack.

Nun die restlichen Zutaten in die Schüssel geben und alles zu einer homogenen Masse vermengen.

Die Schlangengurke schälen, man kann schöne „Längs-Muster“ in die Schale schneiden. Das klappt wenn man nicht die ganze Schale entfernt sondern alle paar Milimeter einen schmalen Streifen stehen lässt. Klappt mit einem Sparschäler ganz gut.

Die geschälte Gurke in ca. 3cm breite Stücke schneiden. Damit kleine Gurkenbecher entstehen, vorsichtig mit einem scharfen Messer etwas von dem weichen Innenleben der Gurke entfernen. Aber vorsichtig sein, der Gurkenbecher muss noch einen Boden behalten.

Die Frischkäsemasse in eine Spritztüte füllen und in jeden Grkenbecher eine kleine Menge Frischkäse füllen. Als Düse vorne an der Spritztüte eine nehmen die ein einfaches rundes Loch hat, sonst bleiben die Paprikawürfel stecken. Wenn man keine Spritztüte hat, kann man auch einfach einen Teelöffel Frischkäsemasse in die Becherchen füllen. Oder einen Gefrierbeutel zur Spritztüte umfunktionieren, dafür einfach eine kleine(!) Ecke von dem Gefrierbeutel abschneiden. Durch das Loch wird dann die Masse in die Becherchen befördert.

Servieren

Am schönsten sehen die Gurkenbecherchen auf einem schönen Servierteller aus. Als Deko machen sich frische Kräuter sehr gut, z.B. Petersilienblätter.

Schonmal ordentlich gedippt?

Was dippt man in den Dipp?

♥ Ich habe schon einige leckere Dips vorgestellt, aber leider verschwiegen, was man eigentlich alles leckeres in diese Dips dippen kann. Das hole ich nun nach.

Ich starte mit den vegetarischen Möglichkeiten. Die Auswahl ist riesig, ob es Ost, Gemüse oder Gebäck werden soll, muss man anhand der Dips und der erwarteten Gäste entscheiden. Manche Gemüsesorten eigenen sich nicht so gut für bestimmte Dips. Aber auch einige Gebäcksorten muss man nicht unbedingt in jeden Dip tauchen.

Dippen mit Gemüse

Zum dippen kann man verschiedene Gemüsesorten benutzen. Der Klasiker sind sicher die Möhrchen. Aber es gibt noch einige andere, sehr leckere Möglichkeiten:

  • Möhrchen, roh in Streifen die etwa 0.5cm bis 1cm dick sind
  • Zucchini, roh in Streifen die etwa 0.5cm dick 1cm sind
  • Blumenkohl, kleine Röschen die vorher gekocht wurden
  • Radieschen, roh und ganz (halbiert geht auch)
  • Staudensellerie, roh in dünne Streifen geschnitten
  • Gurkenstreifen, roh in 1cm dicke Streifen geschnitten
  • Pellkartoffeln, gekocht – man kann kleine Kartoffen ganz lassen. Etwas größere Kartoffeln kann man vierteln oder halieren.
  • Chicoreeblätter, roh – am besten in Stücke schneiden, die etwas größer als „mundgerecht“ sind
  • Paprikastreifen, roh in etwa 1cm bis 2cm dicke Streifen geschnitten
  • Eissalat, roh in etwa 3cm breite Blätter geschnitten
  • Kohlrabi, in 2cm breite Streigen geschnitten

Hier findest Du mehr zum Thema Gemüse zum Dippen.

Auch mal Obst dippen

Besonders bei süßen Dips kann man auch mal Obst zum dippen benutzen. Hier sind die Möglichkeiten so vielfältig wie beim Gemüse:

  • Bananenstücke, ca. 2cm breit geschnitten
  • Apfenschnitze, mit der ohne Schale – etwa 2cm breit
  • Ananasstücke, Stücke die etwa 2cm bis 3cm groß sind
  • Birnenschnitze, ca. 2cm breit geschnitten

Dippen mit Gebäck

Es gibt unendlich viele verschiedene Gebäckarten, die sich zum Dippen eignen. Der Klassiker ist wohl das einfache Baguette. Aber es gibt noch viel mehr:

  • Grissinis
  • Pfannkuchen, süß oder herzhaft in streifen geschnitten und aufgerollt
  • Tortilla-Chips
  • Kartoffelchips, etwas dickere Sorten wie z.B. „Riffel-Chips“
  • Salzstangen, vorallem die mit Sesam und die dickeren Sorten eignen sich sehr gut
  • Fladenbrit, aufgebacken und in 3cm breite Streifen geschnitten
  • Brotchips

Fisch und Fleisch dippen

Auch Fisch und Fleisch eignen sich prima für manche Dips. Daei kommen meistens etwas pikantere Dips zum Einsatz.

  • Hühnerruststreifen, gegrillt oder gebraten: Die Streifen sollten nicht zu dick und auch nicht zu groß sein. Wenn das Stück Hühnerbrust noch gut auf einen Pikser passt, dann hat man die optimale Größe.
  • Schweinefleischwürfel oder Schweinefleischstreifen: Wie bei der Hühnerbrust sollten die Stücke nicht zu groß sein. Aber natürlich auch nicht zu klein. Es gilt die „Pikser-Regel“.
  • Rindfleischwürfel oder Rindfleischstreifen: Besonders lecker, wenn das Rindfleisch schön zahrt ist. Es gilt die „Pikser-Regel“
  • Hackfleisch: Am besten gemischt und mit Salz und Pfeffer gewürzt. Allerdings muss das Hackfleisch angebraten werden. Wie die anderen Fleischsorten natürlich auch. Zum Anbraten kann man am besten kleine Kugeln formen, also kleine Mini-Frikadellen. Durchmesser etwa 2cm bis 3cm. (=> Pikser-Regel :o)
  • Bockwürstchen: Die Bockwürstchen in 2cm breite Stücke schneiden.
  • Schrimps: Git es gekocht oder roh im Tiefkühlregal. Um sie zu dippen, können sie am besten geraten sein, am besten mit gutem Olivenöl und etwas Knoblauch.
  • Fischstücke: Fisch ist etwas schwierig beim dippen. Er zerfällt schnell. Am besten schneidet man den Fisch in 2cm bis 3cm große Würfel, paniert die Würfel und frittiert sie danach. So bekommt der Fisch etwas mehr Halt.

 

Cracker mit Schafskäse-Oliven Dip

Cracker mit Schafskäse-Oliven Dip

♥ Cracker sind das perfekte Fingerfood, besonders wenn es schnell gehen muss. Um die Cracker geschmacklich aufzupeppen, benötigt man lediglich einen leckeren Dip mit dem man die Cracker garnieren kann.

Heute stelle ich die Kombination von Crackern und Schafskäse-Oliven Dip vor. Schafskäse-Oliven Dip passt nicht nur zu Crackern. Wenn man ihn etwas mit Yoghurt verlängert wird er etwas flüssiger und eignet sich prima zum Dippen von Baguette, Faldenbrot oder anderen Brotsorten.

Zutaten für das Cracker Schafskäse-Oliven Dip Rezept

  • 200g Schafskäse
  • 1 Packung Cracker, z.B. von Ritz
  • 100g Oliven, schwarz oder grün ohne Stein
  • 7 EL Yoghurt
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Prise Pfeffer
  • 2 EL italienische Kräuter, TK oder frisch

Zubereitung

Die Zubereitung des Schafskäse-Oliven Dips für die Cracker ist ganz einfach. Als erstes den Schafskäse aus der Packung nehmen und abtropfen lassen. Den Schafskäse in eine Rührschüssel geben und mit einer Gabel zerkleinern. Das geht auch auf einem tiefen Teller.

Die Oliven fein hacken, das geht am besten mit einem Kochmesser. Alle Zutaten zu dem Schafskäse geben und gründlich vermengen. Die Dipmasse muss nicht ganz glatt sein, aber sollte auch nicht mehr krümelig sein. Wenn man den Schafskäse-Oliven Dip nicht glatt genug bekommt, kann man auch einen Pürierstab benutzen. Dabei aber nicht all zu fein pürieren.

Auf jeden Cracker etwa einen Teelöffel Dip geben.

Die Cracker mit Schafskäse-Oliven Dip anrichten

Anrichten kann man die Cracker am besten auf einem Holzbrettchen oder einem Tablet. Wenn man die Cracker mit Schafskäse-Oliven Dip noch etwas dekorieren möchte, kann man ein paar italienische Kräuter auf den Dip streuen. Ein Blatt Basilikum auf jedem Cracker macht sich auch sehr hübsch

Cracker mit Thunfisch Dip

Cracker mit Thunfisch Dip

♥ So, auf zum zweiten Cracker Rezept. Ich glaube, dass wird eine Cracker Rezepte Reihe! Cracker an sich sind ja relativ öde. Man kann die Dinger mal zum Fussball knabbern, wenn das Spiel öde ist. Ansonsten taugen sie in der Mischpackung, als Komponente neben Salzstangen und NicNacs. Sonst sind sie eher langweilig.

Falsch gedacht! Wir ändern heute ein weiteres Mal die Cracker-Ödnis! Auch wenn Oma schon Cracker serviert hat, man kann eine Menge daraus machen! Wenn Deine Oma ein tolles Rezept hat: giv giv giv!

So genug Rufzeichen.

Zutaten für die Cracker mit Thunfisch Dip

  • 1 Packung Cracker, z.B. Ritz (man braucht nicht alle, nur so viele, wie die Gäste essen können 🙂
  • 1 Dose Thunfisch, in Öl oder eigenem Saft – ist egal
  • 1 El Kapern
  • 1 Becher Schmand, 200g
  • 1 Becher Yoghurt, 200g
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1 Prise Chilliflocken
  • 2 EL Italienische Kräute, frisch oder TK
  • 2 EL Olivenöl, nativ extra

Zubereitung

Wie bei allen Cracker Rezepten ist die Zubereitung mal wieder sehr einfach. Lucky You.

Den Thunfisch abtropfenlassen. Dafür die Dose öffnen und hochkant in die Spühle stellen. Nach ca. 5 Minuten ist genug Saft 7 Öl abgelaufen, nun kann der Thunfisch super verarbeitet werden. Die Kapern fein hacken, mit dem Kochmesser geht das am besten.

Alle Zutaten, bis auf die Cracker natürlich, in eine Rührschüssel geben. Die Zutaten gut vermengen. Das geht am besten mit einem Rührlöffel oder einem Schneebesen, wobei ich den Rührlöffel bevorzuge weil nicht alles hängen bleibt. Den Thunfisch kann man mit einer Gabel gut zerdrücken, dann ist das Vermengen nicht so anstrengend.

Die Cracker mit einem Teelöffel Dip „befüllen“. Zu vie Dip schmeckt nicht so klasse, lieber etwas sparsam mit dem thunfisch Dip umgehen.

Wenn man ag, kann man etwas Knoblauch an den Thunfisch Dip geben, schmeckt zu den salzigen Crackern super.

Die Cracker anrichten

Das Anrichten der Cracker mit Dip ist auch wieder sehr einfach. Am besten machen sich die Cracker wenn sie nebeneinander auf einem Tablet oder einer Etagere angerichtet werden. Aber auch auf einem Holzbrett (Frühstücksbrettchen) machen sie sich gut. Auf Holz rutschen sie beim Servieren auch nicht so nervig rum. als Deko kann man etwas frische Kräuter in kleingehackter From auf jeden Cracker mit Dip geben. Oben drauf, versteht sich :o)

Lachstaler mit Frischkäse

Lachstaler mit Frischkäse gehen morgens und abends

♥ Morgens zum Brunch, abends auf dem Buffet – easy oder 🙂 Lachstaler mit Frischkäse sind eine gute Abwechselung für Leute, die nicht so gerne Fleisch essen. Soll es ja bekanntlich auch geben. Letztens standen zwei davon an meinem langen Buffettisch und betrachteten etwas miesepeterig die ganzen leckeren Fleischgerichte. Die beiden sind erst seit neustem Vegetarier, konnte ja keiner ahnen, dass sich so jemand zu mir verirrt ^^

Um das nächste Mal nicht wieder als schlechter Gastgeber betitel zu werden, sorge ich vor. Das Lachstaler Rezept mit Frischkäse ist einfach zuzubereiten und macht trotzdem was her. Und schmecken tuts auch.

Zutaten für die Lachstaler mit Frischkäse

  • 250g Frischkäse, z.b. Buko
  • 1/2 Becher Crème fraîche
  • 3 EL Kräuter, frisch oder TK
  • 1 Packung Lachs, z.B. den von Aldi
  • 1 Packung Cracker, z.B. Ritz
  • 1 Prise Pfeffer

Die Lackstaler zubereiten

Die Zubereitung der Lachstaler mit Frischkäse ist denkbar einfach. Frischkäse und Crème fraîche in eine Rührschüssel geben. Wenn die Kräuter frisch sind, fein hacken. Wenn sie TK sind, braucht man sie nicht hacken. Kräuter zu dem Frischkäse geben. Beides gut vermengen. Wenn das Gemisch zu fest ist, kann man etwas mehr Crème fraîche oder Schmand dazu geben. Mit einer Prise Pfeffer würzen.

Einige Cracker aus der Packung nehmen, auf jeden Cracker einen Teelöffel Frischkäsemischung geben. Den Frischkäse etwas auf dem Cracker verteilen und andrücken. So viele Cracker mit Frischkäse bestreichen, bis der Frischkäse aufgebraucht ist. Die Menge sollte für ca. 30 bis 40 Cracker reichen. Kommt darauf an, wir großzügig man mit dem Frischkäse umgeht.

Für jeden Cracker ein kleines Stück Lachs von den einzelnen Lachsstücken abschneiden. Die Lachsstücke sollten einen Durchmesser von 1cm bis 2cm haben. Die kleinen Lachsstücke auf die Cracker legen, pro Cracker ein Stück.

Lackstaler anrichten

Die Lachstaler mit Frischkäse kann man schön auf einer Etagere oder einem Tablet anrichten. Wenn man etwas Deko mächte, kann man ein bisschen Petersilie oder andere Kräuter oben auf den Lachs legen.

Börek Rezept (Sigara Böreği) Türkische Zigarettenbörek

Zigarrenbörek

Rezept für Börek oder eigentlich Sigara Böreği

♥ Wer abends gerne ausgeht, kennt sie mit Sicherkeit. Die kleinen zigarrenartigen Röllchen, die es in so gut wie jedem Dönerladen gibt. Meistens liegen sie gestapelt in der Kühltheke und werden gerne einfach „Börek“ genannt. Auf Wunsch kann man die Sigara Böreği auch warm bekommen. Mir schmecken sie allerdings am besten kalt.

Börek eignen sich prima, um sie auf Partys das Buffet zu erweitern oder auf einer kalten Platte zu serviert zu werden. Die Gäste können die Böreks einfach wegknabbern. Sie krümeln nicht und man kann sie einfach futtern, ohne gefahr zu laufen sich zuzukleckern. Hier nun das Rezept für die Zigarren Börek.

Rezept für Zigarren Börek

Das Rezept stammt aus der Türkei. Eigentlich muss man den Teig selber machen. Aber der Einfachheit halber nehme ich den Teig, den man bei türkischen Läden in der Tiefkühlung findet: eingefrohrene Teigscheiben (Yufka-Teig).

Zutaten für die Zigarrenbörek:

  • 1 Packung Yufka-Teig-Scheiben
  • 250g Packung Schafskäse, z.B. von Aldi oder Lidl
  • Ausreichend Öl zum fritieren, z.B. 1 Flasche Sonennblumenöl von Aldi
  • 1 Bund Petersilie, frisch oder aus der Tiefühlung

Den Frischkäse mit einer Gabel auf einem Teller zerkleinern, aber nicht all zu fein. Etwas Petersilie dazu geben und untermischen.

Ein Blatt Yufka-Teig so auf eine saubere Unterlage legen, dass eine Spitze auf einen selbst zeigt. Etwa zwei Esslöffel Schafskäse so auf dem Blatt verteilen, dass ein kleiner langgezogener Hügel von der rechten bis zur linken Ecke entsteht. Dabei müssen etwa 3cm Abstand zwischen dem Schafskäse und der rechten und der linken ecke bleiben.

Dann die rechte und linke Ecke nach innen über den Käse legen, der Knick muss dort entstehen, wo der Schafskäse anfängt. Damit die Ecken besser auf dem darunter leigenden Teig haften, kann man etwas Wasser darauf streichen. Am besten mit der Fingerspitze, sehr sparsam dabei sein.

Nun die obere Ecke ebenfalls über den Käse und die beiden eingeschlagenen Ecken legen. Der Knick muss ebenfalls dort entstehen, wo der Käsehaufen anfängt.

Jetzt muss gerollt werden. Dafür am besten den Käsehaufen nach unten rollen, so das die untere Ecke eingerollt wird. Die Rolle sollte etwa zwei bis drei Zentimeter dick sein.

Damit der Teig gut zusammenhällt und die Rolle nicht wieder aufgeht, kann auch hier wieder etwas Wasser als Kleber genutzt werden.

Nun so viele Zigarren-Börek rollen, wie die Gäste vertragen 🙂

Börek fritieren

Wenn man alle Börek gerollt hat, das Öl entweder in einen ausreichend großen Topf oder eine Pfanne geben. Die Röllchen sollten gut bedeckt sein und frei im Öl schwimmen können. Fünf Liter Öl braucht man aber sicher nicht zum fritieren. Das Öl hat die richtige Temperatur, wenn ein Holzstäbchen leichte Blasen wirft wenn man die Spitze in das Öl taucht. Zu heiss darf es nicht sein, wenn es anfängt zu dampfen oder zu qualmen ist größte Vorsicht geboten. Nun die Röllchen nach einander in das Öl geben, sie sollten dabei frei im Öl schwimmen können und sich nicht berühren. Fertig sind sie, wenn die etwas goldig bzw. bräunlich werden.