Überbackene Cracker mit Oliven-Parmesan

Cracker überbacken mit Oliven-Parmesan

♥ Jetzt wirds mediteran. Jedenfalls so mediteran, wie Cracker werden können. Das die Dinger tolles Fingerfood sind, habe ich ja schon in einigen anderen Rezepten gezeigt: Cracker mit Frischkäse-Lachs Dip oder Cracker mit Auberginencreme, auch lecker: Cracker mit Thunfisch Dip.

Hier geht es um ein ganz ähnliches Rezept, allerdings überbacken wir die Cracker heute. Dieses Rezept kann man auch prima vorbereiten, genauso wie die anderen. Allerdings muss man die Cracker frisch, am besten direkt vor dem Servieren überbacken. Sonst schmecks etwas flau. Aber das sollte ja niemanden vor riesen Probleme stellen. Einfach den Backofen vorheizen, die Cracker rein und den Timer laufen lassen. Notfalls den auf dem Smartphone.

Zutaten

  • 1 Packung Cracker, z.B. die von Ritz
  • 1 Glas Oliven, ca. 100g – schwarz oder grün? Muss jeder selber wissen.
  • 200g Parmesan, z.B. den von Aldi
  • 3 EL italienische Kräuter, TK
  • 1 Prise Pfeffer

Die Cracker mit Oliven-Parmesan zubereiten

Diesmal ist die Zubereitung der Cracker wieder super einfach. Der Parmesan muss mit einer Reibe zerkleinert werden. Man kann hier eine einfache Küchenreibe nehmen. Die Löcher der Reibe die man zum Zerkleinern des Käses benutzen sollte sind ca. 5mm im Durchmesser. Also nicht die ganz feinen und auch nicht der Gurkenhobel! Wenn man keine Reibe hat: einfach Parmesan kaufen der schon gerieben ist.

Als nächstes sind die Oliven dran. Wenn man welche mit Steinen genommen hat, muss man die Steine natürlich entfernen. Dann zerkleinert man die Oliven, das geht am besten, wenn man sie einfach mit einem Kochmesser fein hackt. Ganz fein müssen sie nicht zerhakt sein, aber es sollten keine Viertel-Oliven mehr zu sehen sein.

Zerkleinerten Parmesan und gehakte Oliven in einer Schale vermengen und die italienischen Kräuter hinzugeben. Mit etwas Pfeffer würzen. Salz brauchen wir nicht, der Parmesan ist schon salzig genug.

Nun die Cracker auf einem Backblech auslegen, können ruhig nah bei einander liegen. Auf jeden Cracker einen Teelöffel der Parmesan-Oliven-Masse geben. Nicht zu viel, sonst läuft der Käse schnell vom Cracker.

In diesem Stadium kann man die Cracker eine Weile aufbewahren. Ich würde sie jedoch nicht länger als zwei bis vier Stunden so stehen lassen.

Zum Überbacken den Backofen auf 180 Grad (Umluft, 200 Grad Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Cracker etwa 6 bis 10 Minuten backen. Wie lange sie tatsächlich brauchen, hängt ein bisschen vom Käse und natürlich vom Ofen ab. Also nicht wegrennen, sondern die Cracker beim Backen beobachten. Also in die Röhre gucken 😉 Sie sind fertig, wenn der Käse gut angeschmolzen ist.

Cracker anrichten

Zum anrichten kann man die heißen Cracker am besten auf einem Brettchen auslegen. Vorsichtig, die Dinger können verdammt heiß sein. Als Deko eignen sich Blätter von frischen Kräutern.

Cracker mit Schafskäse-Oliven Dip

Cracker mit Schafskäse-Oliven Dip

♥ Cracker sind das perfekte Fingerfood, besonders wenn es schnell gehen muss. Um die Cracker geschmacklich aufzupeppen, benötigt man lediglich einen leckeren Dip mit dem man die Cracker garnieren kann.

Heute stelle ich die Kombination von Crackern und Schafskäse-Oliven Dip vor. Schafskäse-Oliven Dip passt nicht nur zu Crackern. Wenn man ihn etwas mit Yoghurt verlängert wird er etwas flüssiger und eignet sich prima zum Dippen von Baguette, Faldenbrot oder anderen Brotsorten.

Zutaten für das Cracker Schafskäse-Oliven Dip Rezept

  • 200g Schafskäse
  • 1 Packung Cracker, z.B. von Ritz
  • 100g Oliven, schwarz oder grün ohne Stein
  • 7 EL Yoghurt
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Prise Pfeffer
  • 2 EL italienische Kräuter, TK oder frisch

Zubereitung

Die Zubereitung des Schafskäse-Oliven Dips für die Cracker ist ganz einfach. Als erstes den Schafskäse aus der Packung nehmen und abtropfen lassen. Den Schafskäse in eine Rührschüssel geben und mit einer Gabel zerkleinern. Das geht auch auf einem tiefen Teller.

Die Oliven fein hacken, das geht am besten mit einem Kochmesser. Alle Zutaten zu dem Schafskäse geben und gründlich vermengen. Die Dipmasse muss nicht ganz glatt sein, aber sollte auch nicht mehr krümelig sein. Wenn man den Schafskäse-Oliven Dip nicht glatt genug bekommt, kann man auch einen Pürierstab benutzen. Dabei aber nicht all zu fein pürieren.

Auf jeden Cracker etwa einen Teelöffel Dip geben.

Die Cracker mit Schafskäse-Oliven Dip anrichten

Anrichten kann man die Cracker am besten auf einem Holzbrettchen oder einem Tablet. Wenn man die Cracker mit Schafskäse-Oliven Dip noch etwas dekorieren möchte, kann man ein paar italienische Kräuter auf den Dip streuen. Ein Blatt Basilikum auf jedem Cracker macht sich auch sehr hübsch

Fingerfood: Cracker mit Auberginencreme

cracker mit auberginencreme selber machen

Cracker mit Auberginencreme

♥ Dieses Cracker mit Auberginencreme Rezept eignet sich sowohl für ein Partybuffet als auch für einen kleinen Snack, wenn Freunde zu Besuch da sind.

Cracker kann man generell prima für Fingerfood benutzen. Hierfür wird einfach ein Belag auf die Cracker gelegt. Welchen Belag man wählt, hängt vom eigenen Geschmack, vom Geschmack der Gäste und nicht zuletzt vom Anlass ab.

Für den mediteranen Abend passen die in desem Rezept vorgestellten Cracker mit Auberginencreme. Die Cracker kann man in einer Packung kaufen, man muss sie also nicht selber machen. Bei der Auberginencreme sieht das anders aus. Man kann sie natürlich auch kaufen. Aber jeder Gastgeber, der etwas auf sich hält, macht sie lieber selber. So schwierig ist das auch ehrlich gesagt nicht.

Eine weitere Variante oder auch zum kombinieren: Fingerfood Rezept für Cracker mit Thunfischdip.

Zutaten für die Cracker mit Auberginencreme

  • 1 Packung Cracker, z.B. von Ritz
  • 1 mittlere Aubergine
  • 5 EL Petersilie, gehackt TK oder Frisch (ca. 1/2 Bund)
  • 1 EL Koriander, frisch oder TK
  • 20g Walnusskerne
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Spritzer frische Zitrone
  • 4 EL Olivenöl, nativ extra (hier ein eher mildes Olivenöl verwenden)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer, frisch aus der Mühle

Zubereitung

Als erstes muss die Aubergine gebacken werden, die soll ja nicht roh auf den Crackern landen. Backofen vorheizen, auf 200 Grad, wenn man Umluft benutzt reichen 185 Grad. Die Aubergine mit einer (Koch-)Messerspitze etwas anpieksen, dann kan die kochende Flüssigkeit besser austreten. Die Aubergine auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und ca. 45 Minuten backen. Sie darf nicht so schwarz werden, muss aber schön weich durchgegart sein.

Knoblauchzehen von der Schale befreien und in ein hohes Gefäß geben. Koriander, Petersilie und Walnusskerne ebenfalls in das Gefäß geben.

Die Aubergine aufschneiden und das Innenleben mit einem Esslöffel herauslöffeln und ebenfalls in das hohe Gefäß geben. Den Spritzer Zitrone, etwas Salz und etwas frischen Pfeffer hinzu geben. Mit einen Pürierstab alle Zutaten zu einer homogenen Masse verarbeiten.

Nun muss man die Auberginencreme noch abschmecken, daher mit etwas Salz und Pfeffer nach Geschmack nachwürzen.

Nun die Cracker auf einem Brettchen (darauf rutschen sie weniger) oder einem Tablett auslegen und jeweils mit einem Teelöffel Auberginencreme belegen.

Cracker mit Auberginencreme anrichten

Zum Anrichten die Cracker mit Auberginencreme am besten auf einem Brettchen platzieren. Auf einer Holzoberfläche rutschen sie beim Transportieren weniger rum und gelangen sicher ans Ziel. Als Deko kann man ein paar Petersilienblätter nehmen, oder auch kleine Blätter vom Koriander.

Tipp: Frische Kräuterblätter machen sich als Deko bei Fingerfood immer sehr gut. Das gibt einen frischen und leckeren Eindruck.

Cracker mit Thunfisch Dip

Cracker mit Thunfisch Dip

♥ So, auf zum zweiten Cracker Rezept. Ich glaube, dass wird eine Cracker Rezepte Reihe! Cracker an sich sind ja relativ öde. Man kann die Dinger mal zum Fussball knabbern, wenn das Spiel öde ist. Ansonsten taugen sie in der Mischpackung, als Komponente neben Salzstangen und NicNacs. Sonst sind sie eher langweilig.

Falsch gedacht! Wir ändern heute ein weiteres Mal die Cracker-Ödnis! Auch wenn Oma schon Cracker serviert hat, man kann eine Menge daraus machen! Wenn Deine Oma ein tolles Rezept hat: giv giv giv!

So genug Rufzeichen.

Zutaten für die Cracker mit Thunfisch Dip

  • 1 Packung Cracker, z.B. Ritz (man braucht nicht alle, nur so viele, wie die Gäste essen können 🙂
  • 1 Dose Thunfisch, in Öl oder eigenem Saft – ist egal
  • 1 El Kapern
  • 1 Becher Schmand, 200g
  • 1 Becher Yoghurt, 200g
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1 Prise Chilliflocken
  • 2 EL Italienische Kräute, frisch oder TK
  • 2 EL Olivenöl, nativ extra

Zubereitung

Wie bei allen Cracker Rezepten ist die Zubereitung mal wieder sehr einfach. Lucky You.

Den Thunfisch abtropfenlassen. Dafür die Dose öffnen und hochkant in die Spühle stellen. Nach ca. 5 Minuten ist genug Saft 7 Öl abgelaufen, nun kann der Thunfisch super verarbeitet werden. Die Kapern fein hacken, mit dem Kochmesser geht das am besten.

Alle Zutaten, bis auf die Cracker natürlich, in eine Rührschüssel geben. Die Zutaten gut vermengen. Das geht am besten mit einem Rührlöffel oder einem Schneebesen, wobei ich den Rührlöffel bevorzuge weil nicht alles hängen bleibt. Den Thunfisch kann man mit einer Gabel gut zerdrücken, dann ist das Vermengen nicht so anstrengend.

Die Cracker mit einem Teelöffel Dip „befüllen“. Zu vie Dip schmeckt nicht so klasse, lieber etwas sparsam mit dem thunfisch Dip umgehen.

Wenn man ag, kann man etwas Knoblauch an den Thunfisch Dip geben, schmeckt zu den salzigen Crackern super.

Die Cracker anrichten

Das Anrichten der Cracker mit Dip ist auch wieder sehr einfach. Am besten machen sich die Cracker wenn sie nebeneinander auf einem Tablet oder einer Etagere angerichtet werden. Aber auch auf einem Holzbrett (Frühstücksbrettchen) machen sie sich gut. Auf Holz rutschen sie beim Servieren auch nicht so nervig rum. als Deko kann man etwas frische Kräuter in kleingehackter From auf jeden Cracker mit Dip geben. Oben drauf, versteht sich :o)

Cracker mit Frischkäse-Lachs-Dip

Ritz Cracker mit Frischkäse-Lachs-Dip

♥ Ok, die Cracker von Ritz sind grad mein Favorite, schmecken aber auch verdammt geil. Man kann sie zu allem kombinieren, mit den verschiedensten Toppings garnieren oder einfach ohne alles futtern.

Ich komm mir grad vor, wie in den 60ern. Egal, die Dinger schmecken trotzdem.

Mit Topping sind die Ritz Cracker für Partys super, kann man prima vorbereiten und schmecken eigentlich fast allen. Das tolle ist, das man durch verschiedene Toppings auch verschiedene Geschmäcker trifft. So haben Vegetarier genauso etwas davon wie Leute, die gerne Fleisch mögen.

Heute gibt es hier eine Variante, die recht ähnlich zu meinem letzten Cracker-Rezept war, da ging es um Lachstaler mit Frischkäse – heute geht es um Ritz Cracker mit Frischkäse-Lachs-Dip. Hört sich recht ähnlich an, ist es auch. Nur dieses Mal kommt der Lachs direkt in den Frischkäse und wird nicht darüber garniert.

Zutaten für den Frischkäse-Lachs-Dip

  • 1 Packung Ritz Cracker
  • 1 Packung Frischkäse, z.B. Buko
  • 200g Räucherlachs, z.B. von Aldi die 200g Packung
  • 1/2 Becher Schmand
  • 1 Spritzer Zitronensaft, frisch oder Konzentrat
  • 1 TL Dill, frisch oder TK
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer, schwarz

Zubereitung der Cracker mit Frischkäse-Lachs-Dip

Die Zubereitung der Cracker mit Frischkäse-Lachs-Dip ist wirklich nicht so schwer. Als erstes bereitet man den Dip zu. Kurz vor dem Event, an dem man die Cracker anbieten möchte, „belegt“ man die Cracker dann mit dem Dip.

Für den Dip den Frischkäse mit dem Schmand mischen. Den Lacks fein hacken, am besten mit einem Kochmesser. Den Lachs zu der Frischkäse-Schmand-Mischung geben und alles gut vermengen. Einen Spritzer Zitrone dazu geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Damit das ganze etwas ziehen kann, am besten im Kühlschrank für ca. 1 Stunde lagern.

Kurz vor dem Servieren jeweils einen Teelöffel Frischkäse-Lacks-Dip auf einen Cracker geben.

Die Cracker anrichten

Die Cracker mit Frischkäse-Lachs-Dip als Topping kann man am schönsten auf einem Tablet anrichten. Man muss etwas vorsichtig sein, die Cracker rutschen auf glatten Oberflächen recht schnell hin und her. Auf einem Holzbrettchen gleiten sie nicht so fix davon, ein Holzbrettchen eignet sich daher auch prima zum servieren.