Einfaches Fingerfood: Tortillawraps mit Frischkäse und Gemüse

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Simples Fingerfood aus Tortillas mit Frischkäse und Gemüse

Besonders für Männer ist Fingerfood, das schnell gemacht ist der Knaller zum selbermachen. Nicht das wir Männer nicht kochen könnten, aber manchmal muss es eben schnell gehen. Die Frisur will ja auch noch etwas hergerichtet werden.

Diese Fingerfood Variante aus Tortillas mit Frischkäse und Gemüse ist eine einfache, schnelle aber sehr leckere Geschichte. Man kann sie gut vorbereiten und im Kühlschrank easy einen halben Tag lang lagern. Frisch gemacht schmecken die Tortilla-Röllchen natürlich besser – ist ja klar.

Zutaten für die Fingerfood-Tortillas

  • 5 Tortillas, ruhig die etwas größeren nehmen
  • 1 Becher Frischkäse, z.B. Buko – mit Kräutern geht auch
  • 1/4 Eisbergsalat
  • 50g Rucola
  • 10 getrocknete Tomaten
  • 1/2 rote Paprika
  • 75g Käse, hier ruhig einen etwas pikaneren Käse nehmen – z.B. Bergkäse
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer

Die einfachen Tortilla-Röllchen zubereiten

Als erstes müssen Eisbergsalat und Rucola geschnitten werden. Der Eisbergsalat muss etwas feiner als der Rucola geschnitten werden. Die getrockneten Tomaten müssen ebenfalls kein geschnitten werden. Die Tomaten dürfen ruhig ebenfalls recht fein geschnitten werden.

Jetzt die Paprika fein hacken, das darf ruhig sehr feine Stücke ergeben. Den Käse reiben.

Nun eine Tortilla ausrollen und mit ein oder zwei Esslöffeln Frischkäse bestreichen. Dabei sollte der Rand etwa einen Zentimeter „unbestrichen“ bleiben. Dann die weiteren Zutaten mit einem Esslöffel auf der Tortilla verteilen. Dabei nach Gefühl vorgehen, zu dick darf die Schicht für die Fingerfood Röllchen allerdings nicht werden.

Mit etwas Salz und Pfeffer würzen.

Als letztes müss die Tortilla aufgerollt werden. Dabei muss „fest“ bzw. „eng“ aufgerollt werden. Dann die Enden abschneiden, dabei etwa 1 Zentimeter abschneiden. Dann die Restliche Tortillarolle in ca. zwei Zentimeter breite Stücke schneiden. Damit die Tortilla-Röllchen nicht auseinander fallen, einfach mit einem Pikser fixieren.

Die Tortilla-Röllchen anrichten

Zum anrichten der Fingerfood Tortilla-Röllchen die aufgepiksten Röllchen einfach auf einem schönnen Teller verteilen. Am schönsten sieht es aus, wenn man die Tortilla-Röllchen „aufrecht“ aufstellt, dann kommt die Füllung gut zur Geltung.

Blätterteigröllchen mit Parmesan und Basilikum

Leckere Blätterteigröllchen mit Parmesan und frischem Basilikum

Blätterteigröllchen gib es in ca. tausend verschiedenen Varianten. Das tolle an den Blätterteigröllchen ist, dass sie super einfach zuzubereiten sind. Zudem sind die meisten Rezepte schnell gemacht. Die Variante von Blätterteigröllchen mit Parmesan gehört genau zu dieser Kategorie: schnell, einfach und lecker.

Der frische Basilikum gibt den Blätterteigrollen einen besonderen Pfiff.

Zutaten für die Röllchen

  • 4 Scheiben Blätterteig aus der Tiefkühlung
  • 8 EL geriebener Parmesan, ein anderer Hartkäse tuts auch
  • 1/2 Bund frischer Basilikum, TK geht auch
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1 Prise Chiliflocken

Blätterteigröllchen zubereiten

Den Blätterteig auf eine saubere Unterlage legen, am besten eignet sich ein Brettchen auf dem man die Rollen später schneiden kann. Die Blätterteigscheiben müssen angetaut sein, sie sollten sich daher „rollen“ lassen.

Auf jede Scheibe zwei Esslöffel Parmesan geben und verteilen. Etwas andrücken. Den Basilikum hacken und gleichmäßig auf den Blätterteigscheiben verteilen. Auch etwas andrücken. Nun eine kräftige Prise Pfeffer und Chiliflocken darüber geben.

Nun jede Scheibe aufrollen. Dabei ruhig so „fest“ aufrollen, dass keine Luft mehr zwischen den Scheibenwänden ist.

Die Kante nach unten auf das Brettchen drehen und mit einem scharfen Messer etwa 2cm breite Scheiben von der aufgerollten Blätterteigscheibe schneiden.

Die kleinen Blätterteigröllchen flach auf ein Backblech legen. Das Backblech sollte mit Backpapier ausgelegt sein, sonst gibts eine riesen Sauerei 😉

Bei etwa 180° ca. 15 Minuten backen, man sollte lieber dabei bleiben und schauen, wann die Blätterteigröllchen Farbe nehmen, sie dürfen nicht all zu dunkel werden. Knusprig sollen sie allerdings schon werden

Anrichten

Zum Anrichte kann man die Blätterteigröllchen auf einem mit einer Servierte ausgelegtem Tellerchen drappieren. Als Deko eignen sich frische Basikilumblätter. Man kann die Blätterteigröllchen auch prima kalt essen.

Gambapfanne für Freunde

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Gambas in der Pfanne für die guten Freunde

Gambas gehören für mich zum Sommer wie die Weißweinschorle 😀 In vielen Ländern des Südens bekommt man sie als Tapas oder Antipasti, ich stelle heute  eine Variante vor, die sich prima dazu eignet die guten Freunde an einen Tisch zu bekommen: die Gambapfanne!

In der Tat gibt es nur Gambas, nix dazu ausser Baguette. Aber genau diese Einfachheit des Rezepts macht es so charmant, denn die Gambapfanne kann man einfach schnell zubereiten, auch wenn die Freunde schon am Tisch sitzen und die Weinvorräte attakieren.

Zutaten für die Gambapfanne

  • 300g Gambas, wenn es sein muss, geht auch TK – sonst lieber frische benutzen
  • 3 Knoblauchzehen
  • 5 EL Olivenöl, nativ extra
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 2 Stangenbaguettes
  • 1 Chili, rot und nicht zu scharf
  • 1 Spritzer Zitrone
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer

Die Gambas zubereiten

Das Baguette in 1cm bis 2cm dicke Scheiben schneiden und beiseite stellen.

Als erstes den Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden. Die Chilischote von den Kernen befreien und ebenfalls in Scheiben schneiden. In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen, die Gambas in die Pfanne geben. Den Zweig Rosmarin mit in die Pfanne geben. Den Knoblauch und die Chilli ebenfalls in die Pfanne geben.

Die Gambas müssen nicht ewig braten, sonst sind sie irgendwann „tot“ gebraten. Also nach 5 Minuten mal schauen, ob sie schon schmecken. Dann mit einem Spritzer Zitronensaft und einem guten Schuss Weisswein ablöschen.

Gambapfanne anrichten

Zum Anrichten die Baguettscheiben in einem Brotkörbchen servieren. Die Gambas in eine vorher erwärmte Schale geben, samt dem Olivenöl und allen weiteren Dingen, die sich in der Pfanne befinden.

Am leckersten ist es, wenn man direkt aus der Pfanne essen kann. Das geht natürlich nur, wenn man eine entsprechend beschichtete Pfanne hat. Oder eine Eisenpfanne. Wenn man eine Baguettscheibe direkt in den Bratenfond in der Pfanne dippt – italienischer gehts kaum 🙂

Salat mit Mie-Nudeln

Asia-Style Salat mit Mie-Nudeln

Ich tingel ja schon recht viel in Asia-Läden rum, und finde auch immer mal wieder  Mie-Nudeln. Die Gibts abgepackt in kleinen Asia-Suppen-Paketen, zum aufbrühen. Aber auch ohne weitere Zutaten kann man sie abgepackt kaufen. Es gibt ca. tausend Rezepte für Mie-Nudeln. Als Suppe, angebraten oder als Nudelgericht mit Fisch, Fleisch oder Gemüse. Alles sehr lecker. Aber heute bin ich über etwas wirklich leckeres gestolpert: Mie-Nudel-Salat. Das Rezept kommt von einer Grillparty, ist also praxiserprobt!

In diesem Salatrezept mit Mie-Nudeln werden die Nudeln übrigens nicht gekocht, sondern trocken in den Salat gemischt. Hört sich erstmal komisch an, aber es entsteht so ein witziger Effekt wenn man den Salat futtert.

Zutaten für den Salat mit Mie-Nudeln

  • 1/2 Packung Mie-Nudeln (ca. 10cm Kantenlänge, 2cm dick)
  • 1 Kopfsalat
  • 5 Frühlingszwiebeln
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Sesamsamen
  • 4 EL Mandel-Hobel (also gehobelte Mandeln)
  • 1/2 TL Instantbrühe
  • 1 Flocke Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer

Mie-Nudel Salat zubereiten

Die Mie-Nudeln in einen Gefrierbeutel geben und in ein Geschirrhandtuch drumherum wickeln, dann ordentlich mit der Teigrolle darüber rollen. Die Nudeln sollen schön klein werden. Dann in eine Pfanne geben und mit den Sesamsamen und der Butterflocke sowie den Mandelraspeln kurz anrästen. Wenn die Röstkandidaten etwas Farbe bekommen haben, direkt die Pfanne vom Herd nehmen.

Den Kopfsalat „Entblättern“ und waschen, dann in mundgerechte Stücke schneiden. Die Zwiebel von der Schale befreien und in feine Ringe schneiden. Die Frühlingszwiebeln waschen und in feine Ringe schneiden.

Den Kopfsalen, die zwiebeln und die Frühlingszwiebeln in eine Salatschüssel geben. Die Mie-Nudeln, Sesamsamen und die Mandelraspeln darüber geben und alles gut vermengen.

Den Mie-Nudel Salat anrichten

Zum Anrichten eignet sich eine schicke Salatschüssel. Sonst gibt es hier nicht viel zu tun ;o)

Cracker mit Schafskäse-Oliven Dip

Cracker mit Schafskäse-Oliven Dip

♥ Cracker sind das perfekte Fingerfood, besonders wenn es schnell gehen muss. Um die Cracker geschmacklich aufzupeppen, benötigt man lediglich einen leckeren Dip mit dem man die Cracker garnieren kann.

Heute stelle ich die Kombination von Crackern und Schafskäse-Oliven Dip vor. Schafskäse-Oliven Dip passt nicht nur zu Crackern. Wenn man ihn etwas mit Yoghurt verlängert wird er etwas flüssiger und eignet sich prima zum Dippen von Baguette, Faldenbrot oder anderen Brotsorten.

Zutaten für das Cracker Schafskäse-Oliven Dip Rezept

  • 200g Schafskäse
  • 1 Packung Cracker, z.B. von Ritz
  • 100g Oliven, schwarz oder grün ohne Stein
  • 7 EL Yoghurt
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Prise Pfeffer
  • 2 EL italienische Kräuter, TK oder frisch

Zubereitung

Die Zubereitung des Schafskäse-Oliven Dips für die Cracker ist ganz einfach. Als erstes den Schafskäse aus der Packung nehmen und abtropfen lassen. Den Schafskäse in eine Rührschüssel geben und mit einer Gabel zerkleinern. Das geht auch auf einem tiefen Teller.

Die Oliven fein hacken, das geht am besten mit einem Kochmesser. Alle Zutaten zu dem Schafskäse geben und gründlich vermengen. Die Dipmasse muss nicht ganz glatt sein, aber sollte auch nicht mehr krümelig sein. Wenn man den Schafskäse-Oliven Dip nicht glatt genug bekommt, kann man auch einen Pürierstab benutzen. Dabei aber nicht all zu fein pürieren.

Auf jeden Cracker etwa einen Teelöffel Dip geben.

Die Cracker mit Schafskäse-Oliven Dip anrichten

Anrichten kann man die Cracker am besten auf einem Holzbrettchen oder einem Tablet. Wenn man die Cracker mit Schafskäse-Oliven Dip noch etwas dekorieren möchte, kann man ein paar italienische Kräuter auf den Dip streuen. Ein Blatt Basilikum auf jedem Cracker macht sich auch sehr hübsch

Cracker mit Thunfisch Dip

Cracker mit Thunfisch Dip

♥ So, auf zum zweiten Cracker Rezept. Ich glaube, dass wird eine Cracker Rezepte Reihe! Cracker an sich sind ja relativ öde. Man kann die Dinger mal zum Fussball knabbern, wenn das Spiel öde ist. Ansonsten taugen sie in der Mischpackung, als Komponente neben Salzstangen und NicNacs. Sonst sind sie eher langweilig.

Falsch gedacht! Wir ändern heute ein weiteres Mal die Cracker-Ödnis! Auch wenn Oma schon Cracker serviert hat, man kann eine Menge daraus machen! Wenn Deine Oma ein tolles Rezept hat: giv giv giv!

So genug Rufzeichen.

Zutaten für die Cracker mit Thunfisch Dip

  • 1 Packung Cracker, z.B. Ritz (man braucht nicht alle, nur so viele, wie die Gäste essen können 🙂
  • 1 Dose Thunfisch, in Öl oder eigenem Saft – ist egal
  • 1 El Kapern
  • 1 Becher Schmand, 200g
  • 1 Becher Yoghurt, 200g
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1 Prise Chilliflocken
  • 2 EL Italienische Kräute, frisch oder TK
  • 2 EL Olivenöl, nativ extra

Zubereitung

Wie bei allen Cracker Rezepten ist die Zubereitung mal wieder sehr einfach. Lucky You.

Den Thunfisch abtropfenlassen. Dafür die Dose öffnen und hochkant in die Spühle stellen. Nach ca. 5 Minuten ist genug Saft 7 Öl abgelaufen, nun kann der Thunfisch super verarbeitet werden. Die Kapern fein hacken, mit dem Kochmesser geht das am besten.

Alle Zutaten, bis auf die Cracker natürlich, in eine Rührschüssel geben. Die Zutaten gut vermengen. Das geht am besten mit einem Rührlöffel oder einem Schneebesen, wobei ich den Rührlöffel bevorzuge weil nicht alles hängen bleibt. Den Thunfisch kann man mit einer Gabel gut zerdrücken, dann ist das Vermengen nicht so anstrengend.

Die Cracker mit einem Teelöffel Dip „befüllen“. Zu vie Dip schmeckt nicht so klasse, lieber etwas sparsam mit dem thunfisch Dip umgehen.

Wenn man ag, kann man etwas Knoblauch an den Thunfisch Dip geben, schmeckt zu den salzigen Crackern super.

Die Cracker anrichten

Das Anrichten der Cracker mit Dip ist auch wieder sehr einfach. Am besten machen sich die Cracker wenn sie nebeneinander auf einem Tablet oder einer Etagere angerichtet werden. Aber auch auf einem Holzbrett (Frühstücksbrettchen) machen sie sich gut. Auf Holz rutschen sie beim Servieren auch nicht so nervig rum. als Deko kann man etwas frische Kräuter in kleingehackter From auf jeden Cracker mit Dip geben. Oben drauf, versteht sich :o)

Lachstaler mit Frischkäse

Lachstaler mit Frischkäse gehen morgens und abends

♥ Morgens zum Brunch, abends auf dem Buffet – easy oder 🙂 Lachstaler mit Frischkäse sind eine gute Abwechselung für Leute, die nicht so gerne Fleisch essen. Soll es ja bekanntlich auch geben. Letztens standen zwei davon an meinem langen Buffettisch und betrachteten etwas miesepeterig die ganzen leckeren Fleischgerichte. Die beiden sind erst seit neustem Vegetarier, konnte ja keiner ahnen, dass sich so jemand zu mir verirrt ^^

Um das nächste Mal nicht wieder als schlechter Gastgeber betitel zu werden, sorge ich vor. Das Lachstaler Rezept mit Frischkäse ist einfach zuzubereiten und macht trotzdem was her. Und schmecken tuts auch.

Zutaten für die Lachstaler mit Frischkäse

  • 250g Frischkäse, z.b. Buko
  • 1/2 Becher Crème fraîche
  • 3 EL Kräuter, frisch oder TK
  • 1 Packung Lachs, z.B. den von Aldi
  • 1 Packung Cracker, z.B. Ritz
  • 1 Prise Pfeffer

Die Lackstaler zubereiten

Die Zubereitung der Lachstaler mit Frischkäse ist denkbar einfach. Frischkäse und Crème fraîche in eine Rührschüssel geben. Wenn die Kräuter frisch sind, fein hacken. Wenn sie TK sind, braucht man sie nicht hacken. Kräuter zu dem Frischkäse geben. Beides gut vermengen. Wenn das Gemisch zu fest ist, kann man etwas mehr Crème fraîche oder Schmand dazu geben. Mit einer Prise Pfeffer würzen.

Einige Cracker aus der Packung nehmen, auf jeden Cracker einen Teelöffel Frischkäsemischung geben. Den Frischkäse etwas auf dem Cracker verteilen und andrücken. So viele Cracker mit Frischkäse bestreichen, bis der Frischkäse aufgebraucht ist. Die Menge sollte für ca. 30 bis 40 Cracker reichen. Kommt darauf an, wir großzügig man mit dem Frischkäse umgeht.

Für jeden Cracker ein kleines Stück Lachs von den einzelnen Lachsstücken abschneiden. Die Lachsstücke sollten einen Durchmesser von 1cm bis 2cm haben. Die kleinen Lachsstücke auf die Cracker legen, pro Cracker ein Stück.

Lackstaler anrichten

Die Lachstaler mit Frischkäse kann man schön auf einer Etagere oder einem Tablet anrichten. Wenn man etwas Deko mächte, kann man ein bisschen Petersilie oder andere Kräuter oben auf den Lachs legen.

Pizzarolle – Käserolle mit Pizzateig

Pizzarolle mit Käse und Kräutern

Das Pizzarollen Rezept

♥ Pizza an sich ist für Partys und gemütliche Abende schon eine gute Sache. Allerdings bekommt man immer nur ein Stückchen ab; oder man futtert eine ganze Pizza und dann bleibt die Fressnarkose nicht aus. Fressnarkosen sind ein echter Partyblocker 🙂

Eine lecke Abwandlung von normaler Pizza sind Pizzarollen. Hierbei wird der Pizzateig nicht einfach auf einem Blech ausgerollt, mit Zutaten belegt und gebacken. Der Trick ist, dass die Zutaten in den Teig eingerollt werden. Die Rolle, die dann entsteht wird als Rolle gebacken, so bekommt man eine Pizzarolle.

Das tolle ist, dass man die Rolle wie ein Brot aufschneiden kann. Die einzelnen Scheiben kann man dann prima dippen oder mit leckeren Auftrichvarianten belegen und auf einem Buffet servieren.

Als Füllung für die Pizzarolle schlage ich ganz klassisch Käse vor. Welchen Käse man hier nimmt, hängt vom eigenen Geschmack und dem Geschmack der Gäste ab. Gouda ist immer eine gute Wahl. Man kann aber auch Emmentaler benutzen. Oder auch verschiedene Käsesorten mischen. Zusätzlich kann man beispielsweise Oliven, getrocknete Paprika, Basilikum oder auch eine Kräutermischung mit in die Pizzarolle rollen. Hier eignen sich besonders Kräutermsichungen aus der Tiefkühltruhe. Frische Kräuter geben einen tollen Geschmack in Verbindung mit dem Käse.

Ob man den Teig für die Pizzarolle selbst machen möchte oder einen fertigteig nutzt, hängt vermutlich auch ein bisschen von der verfügbaren Zeit ab. Soll der Teig selbstgemacht sein, muss man zwei Stunden extra einplanen. Fertiger Pizzateig ist zwar nicht so lecker wie der selbstgemachte, schmeckt aber auch prima.

Zutaten für die Pizzarolle

  • 400g Pizzateig, z.B. der Fertigteig von Knack&Back
  • 1 Packung Streukäse, z.B. Gouda als Streukäse von Aldi
  • 6 EL Kräutermischung. z.B. Italienische Kräuter TK
  • 6 EL Oliven, z.B. schwarze Oliven mit Stein
  • 6 EL getrocknete Tomaten in Öl

Die Zutaten kann man variieren und austauschen. Dabei aber nicht alles zusammen auf den Teig. Dann wird die Pizzarolle schnell matschig. Auch sollte man mit Tomaten und anderen gemüsesorten die viel Wasser beinhalten eher sparsam umgehen bzw. sie ganz weg lassen. Getrocknet und in Öl eingelegt sind sie jedoch prima geeignet.

Pizzarolle zubereiten

Die Zubereitung der Pizzarolle ist einfach. Der Teig wird ausgerollt und in die Form eines Vierecks gebracht. Das Viereck sollte in etwa 10cm kleiner sein als ein Standard-Backblech. Die Dicke des Teigvierecks sollte ca 3mm bis 5mm betragen.

Backofen auf 220 Grad vorheizen.

Den Käse gleichmäßig auf dem Teig verteilen. An einem Rand einen 2cm bis 3cm breiten Streifen frei lassen. Die weiteren Zutaten ebenfalls gleichmäßig über dem Käse verteilen.

Nun den Teig aufrollen, dabei bei der Seite beginnen, an der nicht der Streifen freigelassen worden ist. Durch das Aufrollen entsteht eine schöne Teigrolle mit 10cm bis 15cm Durchmesser. Die Rolle auf das Backblech legen und in den vorgeheizten Backofen geben. Nach ca. 15 Minuten sollte die Rolle fertig gebacken sein. Das kann etwas variieren. Wenn der Teig anfängt knusprig braun zu werden, ist es höchste Zeit die Pizzarolle aus dem Ofen zu holen.

So kann man die Pizzarolle anrichten

Das Anrichten der Pizzarolle klappt auf verschiedene Arten. Entweder man schneidet die Pizzarolle in 1cm bis 2cm dicke Scheiben und drappiert diese auf einem Teller oder Brettchen, oder man serviert die Rolle ohne sie zu schneiden. Dann können die Gäste sich selber Scheiben abschneiden. Der Vorteil ist, dass die einzelnen Scheiben dann etwas frischer bleiben als wenn sie schon vorgeschnitten sind.

Käseplatte anrichten – Rezept für den Gemütlichen Weinabend

Käseplatten anrichten geht einfach, man benötigt nur die richtigen Käsesorten

Käseplatte anrichten – Einfaches Rezept

♥ Eine Käseplatte anrichten ist nicht schwer. Und eine Käseplatte passt zu jeder Gelegenheit. Man kann richtig groß und teuer auffahren, oder es etwas schlichter gestalten. Je nachdem, wie viel das Budget hergibt. Eine Käseplatte macht sich nicht nur beim Weinabend gut. Hier gehört ein Stück Käse ja ohnehin zum guten Ton, um den Weingeschmack zu neutralisieren. Wie man eine Käseplatte anrichtet, zeige ich euch in diesem Rezept. Denn auch auf dem Partybuffet sind Käseplatten prima, da kann sich jeder etwas aussuchen, dass zum eigenen Geschmack passt.

Bei den Zutaten gilt: anrichten, was die Gäste mögen. Es gibt so viele verschiedene Käsesorten die auf einer Käseplatte verwendet werden können. Da ist es schwierig, einen Überblick zu bekommen. In der Rezeptliste sind daher Käsesorten aufgelistet, die gut zusammenpassen und die Geschmacksnerven nich all zu sehr überfordern. Es soll ja Leute geben, die z.B. mit „Alter Schwede“ nicht viel anfangen können. Und um ehrlich zu sein: Wenn die ganze Party nach alten Füßen duftet, ist auch keinem geholfen :o)

Wenn man 5 bis 8 verschiedene Käsesorten für die Käseplatte anrichtet, kann man eine schöne Auswahl zusammenstellen.

Grundlegend kann man eine Käseplatte anrichten und dabei verschiedene Käse aus den drei Käsesorten Hartkäse, Weichkäse und Blauschimmelkäse wählen. Dann hat man eine Solide Basis. Frischkäse kann man auch dazunehmen.

Wenn das Buget nicht riesig ist, kann man die Käseplatte auch aus Käse von Aldi und Lidl zusammenstellen. Wenn die Käse ausgepackt und angerichtet sind, sieht man ihm die Herkunft nicht mehr an.

Wieviel Käse man einplanen muss, hängt davon ab, ob die Käseplatte die Hauptspeise sein soll oder nur als „Beilage“ dient. Als Hauptspeise kann man mit 160g pro Person rechnen. Für Partys ist das sicher zu viel, weil es meistens noch viele weitere Speisen gibt. Dann kann man zwischen 100g und 300g pro Käsesorte rechnen. Je nachdem, wieviele Gäste erwartet werden.

Zutaten für das Käseplatten Rezept

  • 300g Weintrauben, rote und weiße
  • Hartkäse, z.B. Pecorino oder Grana Padano
  • Weichkäse, z.B. Tomme de Savoie, Morbier oder Emmentaler
  • Blauschimmelkäse, z.B. Goggonzola oder Bavaria Blu
  • Frischkäse, z.B. Brousse du Rove oder Buko
  • Brot oder Baguette
  • 50g Himbeeren, frisch
  • 50 Nüsse, gemischt

Zusätzlich benötigt man eine Platte, auf der man die Käsestücke anrichten kann. Ein großes Holzbrett eignet sich gut, aber auch ein großer Teller ist ok.

Zubereitung der Käseplatte

Die Zubereitung der Käseplatte nach diesem Rezept ist wirklich einfach. Die Käsestücke müssen nur in Form gebracht werden, sie sollten von der Größer her zu einander passen. Es sieht etwas blöd aus, wenn ein riesen Stück Gouda neben fünf mini Stückchen anderer Käsesorten liegt. Dann lieber alles auf die gleiche Größe schneiden und die Käsesorten, von denen man mehr anbietetn möchte, bei Bedarf nachlegen.

Gouda kann man prima in 1cm bis 2cm große Würfel schneiden und mit oder ohne Weintraube auf einen zahnstocher pieksen.

Das Brot bzw. Baguette muss in Stücke geschnitten werden. Bei Baguette einfach 1cm bis 2cm dicke Scheiben abschneiden.

Käseplatte anrichten

Die Käsestücke einfach auf dem Brettchen / Telle nebeneinander anrichten, Weintrauben rund um die Käsestücke drappieren. Die Himbeeren und die Nüsse ebenfalls zwischen den Käsestücken verteilen.

Wichtig ist, dass ein Messer bereit liegt, mit dem die Gäste Stücke von den verschiedenen Käsesorten abschneiden können. Oder besser noch zwei Messer, wenn das Messer erstmal im Blauschimmel war, schmeckt auch der Gouda beim Schneiden nach Blauschimmel – das mag nicht jeder. Teller müssen natürlich auch in der Nähe stehen.

Käseplatte anrichten auf Männerart

Wenn Mann nicht wirklich Lust hat, eine Käseplatte anzurichten, dann kann man auch einfach verschiedene Käsesorten in ein bis zwei Zentimeter große Würfel schneiden. Die Würfel dann einfach in einer Schale mischen oder in mehreren Schälchen sorteinrein anrichten. Passt dann auch zum Bier 😀

Rezept für Soleier zu Ostern

Rezept für Soleier zu Ostern

Was sind Soleier

♥ Soleier sind bei vielen Leuten nicht nur um die Osterzeit beliebt. Aber irgendwie passen sie gut zu Ostern. Man kann sie prima vorbereiten und auch verschenken. Oma freut sich garantiert. Etwas Vorbereitungszeit benötigen sie allerdings schon. Denn je länger die Eier in der Sole ziehen, umso geschmackvoller werden sie.

Soleier heissen übrigens so, weil sie in einer Sole ziehen. Das ist eine stark salzige Salz-Wasser-Lösung.

Zutaten für Soleier

  • 10 Eier
  • 7 EL Salz
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Kümmel
  • 4 Pimentkörner
  • 1 Lorbeerblatt
  • 8 Wacholderbeeren
  • 2 Nelken
  • 1 TL schwarz Pfefferkörner
  • Schale von 5 braunen Zwiebeln

Zusätzlich benötigt man ein großes Glasgefäß, in dem die Soleier ziehen können. Notfalls wird man bei Amazon fündig: Einmachglas bei Amazon. Für 10 bis 12 Eier braucht man ein Gefäß in das etwa 1 Liter Flüssigkeit passt.

Soleier zubereiten

Soleeier zuzubereiten ist wirklich einfach, kann man auch super gemeinsam mit Kindern machen. Das Ergebnis ist immer lecker, viel schief gehen kann da nicht.

Die Eier vorbereiten

Eier mit einem Eierpiekser anpieksen, so platzen sie nicht beim Kochen. Wasser in einem ausreichend großen Topf zum kochen Bringen. Die Eier kann man ins Wasser geben sobald es anfängt zu sieden. Mit einem Esslöffel kann man die Eier sicher ins Wasser legen. Eier ca. 20 Minuten kochen.

Die Eier aus dem Wasser nehmen und mit kaltem Wasser abschrecken. Die Eier auf der Arbeitsfläche mehrmals anschlagen. Die Schale aber nicht entfernen. So bekommt die Eierschale Risse und die Farbe der braunen Zwiebelschalen erzeugt beim Ziehen schöne Muster auf dem Eiweiss. Auch die Aromen der Zutaten gelangen durch die Risse an das Ei und geben ihm den typischen Soleiergeschmack.

Die Eier in das Glasgefäß schichten.

Die Sole vorbereiten:

Zucker, Salz, Kümmel, Pfefferkörner, Wacholderbeeren, Nelken, Lorbeerblatt, Piment und die Zwiebelschalen in ca. 1,5 Liter Wasser geben, aufkochen und 20 Minuten auf kleiner Stufe köcheln lassen. Wer will, kann auch die geschälten Zwiebeln hinzu geben. Die muss man dann nach dem Kochen wieder entfernen. Umrühren, damit sich das Salz auflöst.

Nach einer kurzen Abkühlzeit wird die Flüssigkeit über die Eier in dem Glasgefäß gegossen, bis die Flüssigkeit alle Eier vollständig bedeckt. Die gesamten Zutaten müssen mit in das Glasgefäß.

Nun müssen die Eier in der Sole ruhen. Mindestens zwei Tage, gerne aber auch eine Woche. Wenn die Eier vollständig mit Flüssigkeit bedeckt sind und im Kühlschrank lagern, ist die lange Ziehzeit kein Problem.

Soleier anrichten

Soleeier schmecken als Vorspeise, zwischendurch oder auch als Beilage.

Ganz traditionell benötigt man für das Anrichten der Soleier etwas gutes Öl, etwas Essig, Salz und Pfeffer. Um sie zu genießen, die Eier erst pellen und dann halbieren. Das Eigelb ganz vorsichtig herauslösen und etwas Öl und Essig in die Kuhle geben. Dann das Eigelb wieder in die Kuhle legen und mit Salz und Pfeffer würzen. Jetzt ein beherzter Happs: schmeckt!